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Heute bin ich auf einen Zeitungsartikel gestoßen. Da wird erinnert an die Idee des flämischen Gesundheitsministers, der die Belgier vor drei Jahren (Januar 2018) aufforderte, zur Abwechslung 30 Tage lang aufs Jammern und Meckern zu verzichten. Vom Jammerfasten wird gesprochen. Zehntausende machten mit und die Aktion läuft wegen des großen Zuspruchs bereits zum wiederholten Mal. Denn so wie auch gute Laune ansteckend ist, so ist es auch die „Mieselsucht“, von der so viele befallen sind.

 

Wie schafft man das?

Die Frage ist nur, wie soll man das denn schaffen?

Wohin denn mit all den schlechten Gefühlen? Wohin mit all dem Ärger und all dem Frust? Soll man denn 30 Tage lang „einfach“ alles unterdrücken und hinunterschlucken? Sollen wir die eigenen Gefühle in der Zeit komplett ignorieren und zu allem Ja und Amen sagen? Das kann ja wohl nicht Sinn und Zweck der Sache sein. Denn dann würde man sich nach 30 Tagen womöglich  ein echtes Magengeschwür oder andere Zipperlein heraufbeschworen haben. Es ist kein Geheimnis, dass man durch Unterdrücken von Gefühlen genau so etwas hervorrufen kann.

 

Warum wird gejammert?

Eigentlich interessant ist doch: Warum jammern wir überhaupt? Was ist daran so wichtig für uns?

Welchen Sinn und Zweck hat das Jammern? Und warum ist es nicht zielführend beziehungsweise unproduktiv?

Dann kommen wir dem Kern der Sache schon näher. Denn Jammern ist ja oftmals ein Zeichen, dass Menschen endlich gehört und gesehen werden wollen. Wir wollen wahrgenommen werden in unserem So-Sein, in unseren Gefühlen und Bedürfnissen.

Und dann hätten wir am liebsten, dass jemand anders unsere Probleme endlich für uns lösen könnte. Unseren Frust und unsere Unzufriedenheit. Da das aber sehr selten der Fall ist, jammern wir immer wieder von vorne.

Denn niemand anders ist wirklich in der Lage die eigenen Probleme zu lösen. Und Jammern ist eine Spirale ohne Ende. Ein Teufelskreis, der immer wieder von vorne beginnt.

Es führt einfach zu nichts, außer uns unsere Probleme immer wieder vor Augen. Jedoch in die Lösung bringt es uns nicht.

 

Wie soll ich etwas NICHT mehr tun?

Wir wissen heute, dass es unmöglich ist, etwas nicht zu denken, wenn ein NICHT davor steht.

Oder denke doch mal jetzt bitte NICHT an einen Schneehasen, der mit rotem Schal den Berg herunter Ski fährt.  Hm…- Erwischt!

Genau deshalb scheitern wohl fast alle Menschen am Vorsatz, KEINE Schokolade mehr zu essen. Unser Gehirn sieht und hört „Schokolade“, jedes Mal, wenn wir uns denken: „Heute KEINE Schokolade.“ Ach Mann, wirklich keine Schokolade? Worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dahin geht die Energie… das bedeutet, dahin gehen unbewusst alle Handlungen.

Es wäre deshalb viel sinnvoller, sich auf die leckere Alternative zu konzentrieren und sich vorzunehmen: nach dem Essen Blaubeeren oder Datteln als Nachspeise. Und sich das mantraartig im Kopf zu wiederholen. nach dem Essen Blaubeeren oder Datteln als Nachspeise.

Oder was auch immer die gesündere Alternative ist. (Bin ja hier keine Ernährungsberatung😉)

Also sich einfach nur vorzunehmen, nicht mehr zu jammern, wird nicht wirklich zu einer Verbesserung führen

 

Was kann helfen?

Stattdessen muss dem Jammern die Grundlage entzogen werden!

Sicherlich ist es wichtig, sich erst einmal bewusst zu werden. „Oh, ich jammere ja schon wieder.“ Das ist tatsächlich der erste, wichtige Schritt. Doch danach müssen wir weiter gehen.

Sonst unterdrückt es nur das eigentliche Problem.

 

Das Problem vom Kern her lösen

Warum jammere ich denn gerade überhaupt? Wie geht es mir? Was sind da für Gefühle in mir und worauf weisen sie mich hin?

Diese Gefühle des Frusts und Ärgers haben nämlich ihre Ursache: Dahinter stecken immer unerfüllte Bedürfnisse.

Frust und Ärgergefühle sind nämlich nur die Alarmlämpchen, die uns dringend darauf hinweisen, dass Handlungsbedarf besteht. Dass da einer unserer Bedürfnistöpfe beängstigend leer ist und dringend gefüllt gehört.

 

Jammern oder notwendiger Problemtalk?

Ein Unterscheidung ist dabei unbedingt wichtig.

Von Problemen erzählen ist das eine, Jammern das andere. Wir brauchen natürlich Menschen, denen wir von unseren Problemen erzählen können und wenn es uns schlecht geht.

Doch wenn sich dieselben Probleme wieder und wieder wiederholen, und keine Aussicht auf Besserung möglich scheint, dann wird es zum Gejammere und anstrengend für alle Seiten.

Auch wenn über Kleinigkeiten gemotzt wird, über die man eigentlich auch mal hinwegsehen könnte. Wenn der Kollege oder die Freundin nur noch die Negativbrille aufhat und über alles und jeden meckert.

Wichtiger Hinweis Es könnte sich natürlich auch eine Depression dahinter verstecken, wenn jemand immer und immer wieder jammert,  dann müsste eine Fachfrau weiterhelfen. Sicher ist allemal, dass ständiges Jammern genau dorthin führen kann.

 

Erkenne: Du könntest etwas ändern

Diese Erkenntnisse sind für den Gewohnheits-Jammerer wohl Voraussetzung für einen Neuanfang:

  • Jammern führt einfach zu gar nichts

Es  vergrößert nur die eigene Unzufriedenheit. In den seltensten Fällen kommt jemals ein Retter, der uns armem Jammerhäufchen aus dem Elend heraushilft.

 

  • Jammern bringt negative Aufmerksamkeit

Jammern bringt zwar vielleicht die ersehnte Aufmerksamkeit der Mitmenschen, doch leider im negativen Sinne.

Vor allem dann, wenn ich als Jammerer so gar nicht zugänglich bin für irgendwelche Lösungen und immer wieder dieselben Themen kommen.

Wenn hilfsbereite Mitmenschen nämlich unser Jammer-Elend abkürzen möchten mit gut gemeinten Ratschlägen, dann kommen in der Regel 1000 Gründe, warum dies und jenes unmöglich           umzusetzen Ist/ sei. Das macht es jedoch noch anstrengender für die anderen und im Grunde sinnloser für einen selbst, oder/nicht wahr?

  • Außerdem wird durch das Gejammere die allgemeine Stimmung nicht gerade aufgeheitert. Fast jeder möchte lieber mit einem positiven, lebensfrohen Menschen Kontakt haben.

 

Also fassen wir zusammen:

  • Jammern bringt uns nicht weiter
  • Ratschläge werden in der Regel abgelehnt, weil der Mut für Veränderungen fehlt
  • Mitmenschen werden belastet und gereizt, wenn man sich im Kreis dreht
  • Ignorieren und Unterdrücken verschlimmert das Problem
  • Unerfüllte Bedürfnisse stecken dahinter
  • Ich kann dafür sorgen, dass ich meine Bedürfnisse erfülle
  • Oder: Erkennen, dass ich nichts ändern will und kann annehmen was ist.

 

Neuer Dreh für die Challenge!

Lasst uns der „30 Tage Nicht Jammern Challenge“ einen neuen Dreh geben.

Statt zu jammern, lasst uns 30 Tage lang einmal darauf achten:

  • Welche Gefühle sind da?
  • Welche unerfüllten Bedürfnisse stecken wohl dahinter und wie kann ich sie mir erfüllen?
  • Ich kann Entscheidungen treffen, um äußere Umstände zu verändern.
  • Ich kann annehmen was ist.

Denn nur so komme ich aus dem Teufelskreis des Jammerns wieder heraus und komme dadurch letztlich ins Tun, in die Aktivität, meine Jammerprobleme anzugehen. So kann ich sie im Kern auflösen.

Also statt einer Challenge, die sich darauf konzentriert, etwas nicht länger zu tun, konzentrieren wir uns doch lieber auf das, was uns  hinaushilft.

Dieser lästigen Gewohnheit sollten wir nur noch so weit Aufmerksamkeit schenken, dass wir uns bewusst werden: da ist sie wieder.

Wir brauchen uns aber nicht bemühen, sie zu unterdrücken. Denn diese Energie möchte doch so dringend hinaus in die Welt! Wir wollen ja eigentlich unser Bedürfnis endlich erfüllt haben!

Konzentrieren wir uns deshalb darauf, was wir wirklich brauchen, um uns besser zu fühlen.

 

Lasst uns deshalb eine 30 Tage „Ich sorge gut für mich“ Challenge machen. Ganz automatisch hat das unproduktive, passive Jammern ein Ende.

 

Die Challenge beginnt am Samstag 16.1. um 9:30 Uhr und dauert bis Sonntag, 14. 2. Um 18 Uhr.

Trage dich ein auf meiner Website und:

  • Du bekommst Zugang zur kostenlosen Facebook Gruppe und der Challenge.
  • Jeden Tag bekommst du einen Impuls und ihr könnt euch austauschen.
  • Einmal pro Woche mache ich ein live mit Q&A.
  • Unter den Teilnehmern an der Live-Session verlose ich pro Woche ein persönliches Telefon/Video-Coaching.

Ich freue mich ganz arg auf die Challenge mit euch. Und ihr dürft glauben: Ich mache mit! Denn auch wenn ich genau weiß, wie ich da raus komme, erinnere ich mich selbst nicht immer gleich daran und es ist eine super Übung auch für mich.

Lasst uns also gemeinsam ein Stück wachsen. Viel mehr gute Stimmung erschaffen und dadurch auch unsere Mitmenschen im positiven Sinne mit unserer guten Energie anstecken!

Das ist doch mal eine wünschenswerte Ansteckungsvariante.

Die Plätze sind über Email Zugang übrigens begrenzt, dann ist mein Postfach ausgeschöpft. Also schnell eintragen und dabei sein. Zeitaufwand täglich:  ca. 5 Minuten!

Bis zum 16. Januar, deine Kerstin von Lichtfinder

Hier geht es zur Anmeldung: https://www.lichtfinder.com/30-tage-challenge-statt-jammern-und-meckern/

Dies ist der Text zur Folge 30 des Lichtfinder Lebensfreude Podcasts. Wenn du lieber hören willst, abonniere ihn kostenlos in allen Podcast Apps oder höre ihn auf meiner Homepage.

“Ich fühle mich so schlecht.”

„Ich hab solche Minderwertigkeitsgefühle! Ich trau mich kaum noch aus dem Haus.“, klagte mir vor kurzem ein Klient sein Leid. Er war ganz verzweifelt: „Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll.“

Wo kommt so was her? Wie kann ich helfen?

Der Dreh- und Angelpunkt bei vielen seelischen Schmerzen ist die Stimme im Kopf des Menschen, der leidet.  Übrigens auch schon bei jedem Ärger und jedem Schlecht-Drauf-Sein.

Wenn ich sage „im Kopf“, bedeutet das nicht, dass die Stimme im Kopf lokalisiert sein muss.

Vielleicht wird sie nicht direkt im Kopf wahrgenommen, sondern eher im Herzbereich oder im Bauch.  Bei manchen kommt sie auch von oben her. Oder von der Seite.

 

Die innere Stimme

Innere Stimme ist auch so ein Ausdruck dafür, wird dem aber auch nicht gerecht, wenn die Stimme von oben, von hinten oder von der Seite kommt, scheinbar von außen.

„Wie jetzt? Stimmen hören?“, denkst du dir vielleicht.  „Also so weit ist es bei mir noch nicht!“ und weist  diese Vorstellung gleich weit von dir.

Doch glaub mir, diese Stimme, sie ist da. Auch wenn sie dir bisher vielleicht kaum bewusst war. Sie ist da und sie beeinflusst dich und deine Stimmung auf Schritt und Tritt.

Und diese Stimme ist übrigens etwas vollkommen Normales.

Gewissermaßen gibt es sogar mehrere verschiedene Stimmen die das Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen, einfach weil sie immer mitreden. Diese gehören zu unseren verschiedenen Persönlichkeitsanteilen.

„Oh mein Gott, jetzt bin ich auch noch viele?“, denkst du dir womöglich. Dazu passt übrigens Band 3 „Miteinander Reden“ von Schulz von Thun und zumindest der Titel des Buches von Richard David Precht: „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“

Nein nein, ein gesunder Mensch empfindet keine Zersplitterung. Da ist immer noch das ICH in der Mitte, das entscheidet, wie ein Vorsitzender oder Chef vor der ganzen Truppe, die da mitreden will und an Entscheidungen beteiligt sein will.

 

Woher kommt sie?

Heute möchte ich mit dir zusammen mal einen wichtigen Anteil näher ankucken: den, der oft als innerer Kritiker bezeichnet wird.  Er ist entstanden aus den Stimmen der Kindheit und Jugendzeit, auch noch des jungen Erwachsenenalters. Er hat sich gebildet aus den Stimmen wichtiger Menschen, die dich in dieser Zeit begleitet und beeinflusst haben.

Manchmal hat auch schon eine einzige Person genügt, um ihn entstehen zu lassen und er begleitet das Ich womöglich ein ganzes Leben lang. Meist war diese Person der Vater oder die Mutter oder ein anderer nahestehender Erwachsener. Sie kann also durchaus weiblich sein, die Stimme in dir, dann wäre es eine innere Kritikerin genau genommen.

Der Einfachheit halber spreche ich jedoch weiter vom neutralen inneren Kritiker.

Als Kind glauben wir diesen Stimmen. Denn die Erwachsenen sind für Kinder überlebenswichtig. Kinder können sich nicht wirklich gegen den Einfluss wehren und akzeptieren die Urteile und Bewertungen über sich  genauso wie die Lebensregeln, die mitgegeben werden. Die bestenfalls warm ans Herz gelegt werden und schlechtestenfalls hineingeprügelt werden.

Das können gut gemeinte Botschaften sein:

Du bist aber ein fleißiges Mädchen. Streng dich nur richtig an, dann bekommst du deine Belohnung.

So brav ist sie. Den ganzen Abend hat sie still dagesessen und sich allein beschäftigt.

Die freche Susanne von den Meiers, die redet immer dagegen, unsere Tochter macht zum Glück, was wir ihr sagen.

 

Was macht sie mit uns?

Glaubenssätze

Das kann später dazu führen, dass gearbeitet wird wie wild, denn Fleiß ist eine große Tugend und nur wenn ich aller Welt beweisen kann, wie gestresst ich bin, dann glauben sie auch, dass ich fleißig bin.

Ich will, dass alle von mir eine gute Meinung haben.

Oder das Konzept Bravsein, Stillsein wird so sehr verinnerlicht, dass es der erwachsenen Frau einmal unmöglich ist, sich gegen ihren Ehemann oder aufdringlichen Chef zur Wehr zu setzen. Weil die Stimme im Kopf sagt: Still sein, keine Widerworte, kein Widerstand.

Stimmen von früher  können aber auch abwertende Botschaften sein, die aus einer Enttäuschung oder eigenen Unzufriedenheit der Erwachsenen mit sich und dem Leben stammen können.

Du alter Taugenichts! Schlamperliese! Wie kann man nur so bequem sein? Bringst du eigentlich irgendwas auf die Reihe…? Alles, was du anfasst, läuft schief.

Du kannst nicht singen, lasse es. Sportlich ist unser Max nicht. Sein großer Bruder, ja, aber er nicht

Usw. usf.

Lebensregeln

Beispiel für Lebensregeln: Das tut man nicht. Wer nichts leistet, ist auch nichts wert. (In unserer Familie war noch nie jemand musikalisch. Bücher schreiben und Theater spielen sind brotlose Künste. ) Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Jedenfalls ist in fast jedem von uns dieser innere Kritiker entstanden. Der kritisiert, beurteilt, schimpft, abwertet, verhöhnt, auslacht, entmutigt und schwächt.

Ich fragte meinen Klienten: Wie sprichst du denn eigentlich mit dir, dass du dich so minderwertig fühlst?

Die Antworten kamen wie aus der Pistole geschossen: „Du kannst nichts. Hast noch nie was geschafft. (Jetzt bist du schon fast 30 und hast noch keine Frau gefunden.) Einen neuen Job kriegst du auch nicht mehr.  Das wird nie wieder besser. Du bist einfach zu nichts gut. Im Grunde bist du nur noch eine Last für die Gesellschaft.“

Oh , oh.

So gnadenlos, wie diese innere Stimme oft mit den Leuten spricht – und genau genommen sprechen sie ja mit sich selbst so … Wirklich fürchterlich!

 

Wie ist ihre Qualität? Wie fühlt sie sich an?

Ich hoffe, deine innere Stimme geht sanfter mit dir um.

Denn so wie im Fall von meinem Klienten, macht sie den Menschen krank und depressiv.

Wie sprichst du denn eigentlich mit dir, wenn du was verbockt hast. Wenn dir was runtergefallen ist und in tausend Scherben zerbrochen?  Wenn dir irgendein schlimmer

Ausrutscher passiert ist?

Mann, wieso passiert mir das immer! So was Ungeschicktes! Wie konntest du nur????

Pass doch endlich mal besser auf! Wie doof kann man eigentlich sein??

Mal im Ernst: Würdest du mit deinem besten Freund oder einem anderen wichtigen Menschen in deinem Leben sooo sprechen?

Die Antwort ist von vornherein klar: Niemals!

Aber… mit dir selber, da redest du so, hm?

 

Macht die Stimme so wie bisher wirklich Sinn?

Stell dir vor, du wärst ein ganz toller Erwachsener und möchtest einem kleinen Kind Mut zusprechen, das sich nicht traut. Das sehr unsicher ist, ob es das kann und ob es gut genug ist.

Wie würdest du mit diesem Kind sprechen? ….

Genau. Du würdest ganz liebevoll und aufmunternd mit ihm sprechen. Würdest ihm sagen:

„Hey, du kannst das vielleicht selber gerade nicht sehen, aber ich sehe, was du für Fähigkeiten und Talente hast. Ich weiß, dass du alles in dir hast, was du brauchst. Du kannst das schaffen. Ich glaub an dich.“

 

Was will sie eigentlich?

Es ist wichtig, zu verstehen, warum der Kritiker in dir so spricht.

Auch wenn es nicht gerade offensichtlich ist:

Der innere Kritiker in dir hat an und für sich keine böse Absicht.

Was hat er wohl für eine Absicht?

Ja genau. Er will dich meist verbessern, den besseren Menschen aus dir machen.

Indem er dir verbale Arschtritte gibt und dir zeigt, was du alles falsch machst und dass es so wie du es machst, aber gar nicht geht.

Oder aber er will dich beschützen vor Niederlagen oder Zurückweisung und flüstert: „Lass es sein. Das schaffst du nie. Das ist was für andere, aber nicht für dich…“

 

Wie kannst du die Stimme verändern?

Mein Klient fragt verzweifelt: Aber wie soll ich denn liebevoll mit mir sprechen? Das geht nicht. Das kann ich nicht. Und es stimmt doch auch alles. Ich kann wirklich nichts und mein Leben ist nichts wert.

Darauf ich: Es hat sich so entwickelt, weil du dieser gemeinen Stimme in dir geglaubt hast. Du hast all das geglaubt und dich entsprechend gefühlt und verhalten. Als Kind musstest du das auch glauben, es blieb dir nichts anderes übrig. Doch heute, als Erwachsener, kannst du dich entscheiden, der gemeinen Stimme nicht länger zu glauben. Denn sie tut dir nicht gut.

Ich hab ihn dann aufgefordert, sich seinen inneren Kritiker  genau vorzustellen. Wie er aussieht, wie er spricht. Er bekam sogar  eine Frisur und einen bestimmten Gesichtsausdruck.

Wir haben dann mit diesem strengen, militärische aussehenden Mann gesprochen und ihn sehr nachdenklich gemacht. Ihm gesagt, dass er sein Ziel, diesen jungen Mann zu verbessern, so nicht erreichen wird, niemals.

Im Gegenteil. Wenn er weiterhin so mit ihm spricht, geht er kaputt und traut sich gar nicht mehr nach draußen.

Wir gaben dem Kritiker deshalb ein neues Aussehen, einen neuen Namen und einen neuen Auftrag, eine neue Jobbeschreibung sozusagen.

Zum Wohle dieses jungen Mannes. Dass er gefördert wird und ermutigt und bestärkt.

Und je öfter diese neue Stimme nun liebevoll mit ihm spricht, umso wertvoller kann er sich wieder fühlen, umso mehr wird es sich wieder zutrauen und umso aktiver kann er sein Leben auch wieder gestalten.

 

Aha! Ich habe Einfluss!

Es ist dieses Aha-Erlebnis: Ich habe Einfluss auf die kritische Stimme in mir.

Ich kann sie mir neu erschaffen. Zu einer Stimme, die mir fortan gut tut.

Nie wieder will ich so abwertend mit mir selbst sprechen.

Der Dreh- und Angelpunkt ist tatsächlich die eigene Gedankenwelt. Der eigene innere Dialog.

 

Mein Beitrag für dich

Das war heute ein kleiner Einblick in meine Arbeit.

Wenn auch du einen scharfen inneren Kritiker haben solltest, dann kannst du beschließen, ihm von nun an nicht länger Glauben zu schenken.  Und fortan so mit dir sprechen, wie zu einem Kind, das du sehr magst und aufbauen möchtest.

Sollte der Kritiker in dir jedoch zu gnadenlos und hartnäckig sein, dann brauchst du dazu Begleitung in Therapie oder Coaching.

Dann kann ich dir zum Beispiel helfen, zusammen mit dir seine Jobbeschreibung, seine Gestalt und Rolle zu ändern und die Art und Weise, wie die Stimme mit dir spricht.

Und dann geht es auf einmal, denn du kannst es fühlen und da ist eine neue, liebevolle Stimme in dir. Ein Förderer, der dich mag.

So kann aus deinem scharfen, bitterbösen Kritiker ein bester Freund werden. Stell dir das mal vor…

 

Ins Tun kommen

Ich hab eine Aufgabe für dich, wenn du magst: :

Frag dich diese Woche mehrmals am Tag:

  • Wie spreche ich eigentlich gerade mit mir?
  • Tut mir das gut?
  • Will ich das glauben?

Und wenn die Antworten “Nein” sind, dann lenk um, geh neue Wege.

Alles Liebe für deinen Weg!

Deine Kerstin von Lichtfinder

Lichtfinder Lebensfreude Podcast

Ein Jahr Lichtfinder Lebensfreude Podcast (Juni 2021)

“Herzlich willkommen zum Lichtfinder Lebensfreude Podcast – der Podcast für dich mit der Magie der Worte für mehr Wohlfühlen in deinem Leben.” So begrüße ich meist meine Hörer, seit nunmehr einem Jahr!

Auftanken und Feiern – ist der Titel der Geburtstagsfolge (Nr.55) mit Gewinnspiel

Zurück aus dem Urlaub. Aufgetankt, aufgeladen. Ich bin jetzt wieder voller Tatenkraft und ‘ner Menge neuer Ideen. Wie oft laden wir unser Handy auf? Jeden Tag stimmt’s? Und wie oft laden wir unseren eigenen Akku auf?

Ruhepausen sind wichtig, auftanken ist wichtig.

Wann tankst du deine Energie auf und womit?

Der Podcast feiert sein 1jähriges! Am 4. Juni vor einem Jahr bin ich mitten in der Corona Pandemie gestartet und seitdem ist einiges passiert. Mir flüchtig bekannte Menschen sprechen mich auf einmal an und erzählen, dass sie immer wieder meinen Podcast hören. Hey, das freut mich sehr!

Im Nachhinein war das wirklich das Beste, was ich in dieser Zeit tun konnte. Seminare waren ja nicht möglich, auf online so schnell umstellen ging erstmal auch nicht. Mittlerweile bin ich in der Welt von Zoom angekommen und weiß, dass Coachings online ganz wunderbar laufen und sogar Hypnose mit Video und Kopfhörern sehr gut funktioniert.

Ich freue mich, dass ich ein Jahr nun schon konsequent gepodcastet habe und so viele technische Hürden gemeistert habe. Feiern!!! Feiern ist wichtig, die eigenen Erfolge dürfen und sollen gefeiert werden und ohne euch Hörer gäb’s mich nicht. Also seid ihr beteiligt und dürft mitfeiern!

Fast hätte ich vor lauter Urlaubs-Abschalten den 1. Geburtstag  meines Podcast Babys vergessen!  Doch natürlich möchte ich dich an der Geburtstagsfreude teilhaben lassen.

Mach mit und gewinne

So geht’s:

Wenn du mir eine schöne Rezension auf Apple Podcasts schreibst, dann mach bitte einen Screenshot davon und schick ihn mir über Instagram @lichtfinder24 oder E-Mail.

Das kannst du gewinnen:

Unter allen Teilnehmenden verlose ich eine Coaching Session mit mir (online oder vor Ort) zum Loswerden von 1 Glaubenssatz, der dich schon lange ausbremst. Stattdessen bekommst du einen neuen, stärkenden.

Oder du willst Klarheit über eine Entscheidung bekommen? Auch dafür kannst du diese 1 Session nutzen. Einsendeschluss ist der 24. Juli.

Wer nicht gewinnt bekommt trotzdem was.

Für alle Teilnehmer gibt es:

Deine individuelle, hypnotisch wirksame Affirmation als digitales Post-it zur Erinnerung.

Wenn du das gerne hättest, beantworte die Frage: “Wie möchtest du dich fühlen?” in einem Satz und schreib ihn mir zusätzlich zur Rezension.

Lichtvolle Grüße, Kerstin Bulligan

PS: Hier geht es direkt zu Google Podcasts. Dort kannst du den Lichtfinder Podcast kostenlos hören. Oder natürlich in allen Podcast Apps, Spotify und Amazon Prime.

Du findest mich:
  • auf Instagram unter @lichtfinder24
  • auf Youtube (“Mentaler Schutzschirm” Selbsthypnose zum Anhören , “Glücksspaziergang”, “Gegen den Corona Frust”)
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  • Dort kannst du auch meiner kostenlosen Lichtfinder Community beitreten.
Hier geht es zum Mentalen Schutzschirm auf YouTube: https://youtu.be/cf3XxCOxUgE

Alte Verletzungen

Es sind fast immer die alten, eigenen Verletzungen, die eine Beziehung  zum Scheitern bringen. 

Er:„Du hörst mir gar nicht zu!“ Sie: „Doch, doch, ich bin nur gerade etwas durcheinander, hab so viel in meinem Kopf…“

Ihn erinnert es an Mutter oder Vater, die nie wirklich Interesse gezeigt oder ihm zugehört hatten. Er schlussfolgert, wie früher: ich werde nicht genug geliebt, bin nicht wichtig genug. 

Sie hat verlernt zuzuhören, ist oft sehr unkonzentriert. Ihr fehlt die innere Ruhe, sie ist sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Oft denkt sie, ihr Mann weiß gar nicht wirklich, wie sie sich fühlt. Sie wünscht sich mehr Verständnis und Entlastung, weniger Forderungen.

Genau betrachtet, hat jeder der beiden sein eigenes Problem. Doch es wird dem anderen vorgeworfen, übel genommen.

Die Beziehung wird in Frage gestellt, immer öfter über Trennung nachgedacht. Die Folge ist eine “innere Kündigung”, ein Rückzug der Liebesgefühle.

Es sind fast immer die alten, eigenen Verletzungen, die eine Beziehung  zum Scheitern bringen. 

Unbekanntes Minenfeld

Alte Wunden, die entstanden sind, lange bevor das Paar sich überhaupt kannte. Und dann passiert etwas, in der neuen Paarbeziehung, was an die alte Verletzung erinnert.

Alte Emotionen werden hervorgerufen und gelernte Verhaltensmuster werden getriggert. 

Der jetzige Partner/die Partnerin kann meist überhaupt nicht wissen, was ihr Verhalten oder seine Bemerkung gerade in uns auslöst.

Doch es schmerzt, es tut weh, es entfernt uns voneinander. Wir geben ihm/ihr die Schuld, die alten Wunden wieder aufgerissen zu haben.

Dabei ist es eigentlich unsere eigene Aufgabe, unsere Wunden zu heilen. Heilen und Altes loslassen.

Erst dann wird das Minenfeld, in dem sich beide Partner bewegen, allmählich entschärft, zunehmend befriedet und nach und nach sicherer.

Heilung der Beziehung ermöglichen

Also heile deine alten Verletzungen, sprich darüber, dann lass sie los und finde neue Glaubenssätze, die dir gut tun. So trägst du bei zur Heilung deiner Beziehung.

„Ich bin wertvoll und habe Interessantes zu erzählen UND meine Frau ist grad überlastet und kann mir leider nicht so gut zuhören, wie sie das eigentlich möchte. Dennoch liebt sie mich.“

Das Resultat für die Beziehung ist ein anderes als oben. 

Worauf wartest du noch?

Kennst du das auch, dass alte Verletzungen aufgekratzt werden? Hast du Lust, deine blockierenden Glaubenssätze in hilfreiche umzuwandeln? 

Lass mich dich ein Stück auf deinem Weg begleiten, so dass du ein starker, heiler Beziehungspartner werden kannst. Der beste Zeitpunkt ist…? Jetzt, genau!

Bring deine Beziehung zum Blühen

Wenn du mit dir selbst in Verbindung bist, kannst du deine Beziehung(en) zum blühen bringen! Ich habe schon einigen Menschen geholfen, ihr Leben zum Positiven zu verändern.

Ihr könnt auch zu zweit zu mir kommen, um besser miteinander kommunizieren zu lernen, euch einander wieder näher zu bringen.

Meist genügt ein 3-Einheiten-Coaching, manchmal sogar eine einzige Sitzung, um eine entscheidende Wendung ins Leben zu bringen.

Wir finden Licht dort, wo du bisher noch nicht gesucht hast.

Gib dir einen Schubs und starte in eine erfülltere Beziehung – zu dir selbst und mit anderen.  Schreib mir am besten eine Mail!

Deine Kerstin

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©Kerstin Bulligan

Genervt

In einer Online-Gruppe hat vor kurzem eine Frau, nennen wir sie Maria, ihr Problem in etwa so geschildert:

„Ich kann einfach nicht aufhören zu nörgeln und zu jammern. Mein Partner ist schon total genervt und es killt unsere Liebe. Doch ständig ist da wieder etwas, wo ich den Mund einfach nicht halten kann! Dann werfe ich ihm vor, dass ich mich allein gelassen fühle mit dem Haushalt  und den Kindern. Ich ärgere mich, dass er sich nicht mehr einbringt. Oder ich halte ihm einen Vortrag, wenn er mal wieder zu schnell Auto fährt. Und seine Wäsche im Badezimmer verteilt.  Bei der Planung des Wochenendes dagegen bezieht er mich nicht ein. Meine Vorschläge verlaufen im Sand. Ich kann mir vorstellen, dass es uns nicht guttut. Doch ich kann einfach nicht aufhören. Warum ist das so? Wie kann ich das stoppen?“

Bedürfnisse wollen erfüllt werden

Wir wissen aus der Gewaltfreien Kommunikation, dass Menschen sich mit allem, was sie sagen oder tun, ein Bedürfnis erfüllen wollen. Wenn also jemand immer und immer wieder nörgelt und jammert, dann weil ein oder mehrere wichtige Bedürfnisse einfach nicht erfüllt werden. „Erfüllt werden“ bedeutet hier nicht, die Schuld dem Partner zuzuschieben. Nach dem Motto: Weil dieser seiner Partnerin einfach nicht ihre Bedürfnisse erfüllt. Nein!

Jeder ist tatsächlich für die Erfüllung seiner Bedürfnisse selbst verantwortlich.

In Verbindung gehen mit mir selbst

Der erste notwendige Schritt wäre, überhaupt zu erkennen, was in einem selbst vorgeht. Das heißt, den Kontakt zu sich selbst wieder herzustellen. Wie geht es mir eigentlich gerade? Bin ich genervt? Frustriert? Warum ist das so? Welches wichtige Bedürfnis ist unerfüllt und schon so lange zu kurz gekommen? Brauche ich Entlastung? Oder geht es mir um Verbindung und Nähe? Bezüglich der Wochenendplanung geht es mir vielleicht auch darum, dass ich mich einbringen kann?

Was ist gerade lebendig in mir? Welches Gefühl und welches Bedürfnis ist jetzt aktuell und will zuerst gestillt werden? Nehmen wir mal an, Maria sagt: „Entlastung, das ist mir am allerwichtigsten. Und Verbindung zu meinem Partner, denn wir sind schon so weit voneinander entfernt.“

Dann würde ich folgendes vorschlagen: Jedes Mal, wenn bei ihr der Impuls spürbar ist, dass sie sich ärgert, weil sie Entlastung braucht, kann sie kurz innehalten. Durchatmen, vielleicht sich 5 min. zurückziehen (Toilette ist eine einfache Möglichkeit). Und sich dann ein, zwei Minuten mit dem eigenen Gefühl und Bedürfnis verbinden: „Ich bin frustriert, weil mir Unterstützung und Entlastung echt wichtig sind.“ Atmen.

Ich würde Maria außerdem anregen, weg vom Urteilen mit Generalisierungen („Immer diese Schlamperei!“) und  hin zum Beobachten (Socken und T-Shirts auf dem Boden…)  zu gehen. Das nimmt den Zündstoff heraus.

Verbindung zum Gegenüber

Nachdem sie in Verbindung mit sich selbst gekommen ist, kann sie überlegen: Welches Bedürfnis erfüllt sich wohl mein Partner mit dem was er tut? Sie könnte ihn später darauf ansprechen. Sich ehrlich interessieren. „Sag mal, geht es dir um Freiheit? Um Selbstbestimmung?“

Ansprechen des Konfliktes

Dann kann sie das Problem in etwa so ansprechen: „ Wenn ich sehe, dass deine Socken, T-Shirts und Hose auf der Wanne und am Boden liegen, dann ärgere ich mich. Weil ich mich wohl fühlen möchte im Badezimmer. Ich will auch nicht zuständig sein, das hier wegzuräumen. Machst du das bitte in der nächsten halben Stunde, bevor ich ins Bad gehe? Das wäre echt eine Befreiung für mich.“

Maria schreibt auch, dass sie das Gefühl hat, sie müsste etwas sagen, um nicht alles mit sich machen zu lassen. Das klingt für mich nach dem Wunsch, Wertschätzung zu spüren. Vielleicht könnte sie ihrem Partner sagen, was sie braucht, um sich geliebt zu fühlen. Ganz konkrete Bitten auszusprechen wäre dazu ganz wichtig. Also nicht: „Du könntest dich mehr einbringen im Haushalt und mit den Kindern.“ Das wäre viel zu unkonkret. Was bedeutet schon „mehr“ und „im Haushalt“?

Stattdessen:  „Ich fände es ganz wunderbar, wenn du einmal die Woche für uns alle kochen könntest. Zum Beispiel am Donnerstag, wenn ich später von der Arbeit komme. Dann komme ich heim und das Essen ist schon fertig. Das bedeutet Liebe und Unterstützung für mich. Bist du bereit, das zu übernehmen?“

So könnte Maria Schritt für Schritt Wünsche, noch besser konkrete Bitten aussprechen. Doch Achtung: Bitten sind keine Forderungen. Der andere ist frei, abzulehnen. In dem Fall müsste Maria einen Weg suchen, sich die Unterstützung selbst zu organisieren. Letztlich ist sie verantwortlich dafür, dass es ihr gut geht. Wenn sie natürlich die Erfahrung machen sollte, dass ihr Partner so gar nicht bereit ist, auf irgendeine ihrer Bitten einzugehen, kann sie auch die Konsequenzen ziehen und sich notfalls trennen.

Wege wählen, die uns gut tun

In jedem Fall: Was ist wohl besser für die Stimmung und Liebe in der Partnerschaft?  Jammern und Nörgeln tagein tagaus, mit dem Ergebnis, sich wie bei „Täglich grüßt das Murmeltier“ vorzukommen. Oder offen und transparent zu kommunizieren: Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte (Siehe Blogbeitrag: https://www.lichtfinder.com/die-4-schritte-der-gfk/). Es muss übrigens auch nicht immer starr in diesen vier Schritten ablaufen.

Wichtig ist, die Verbindung zu sich selbst um zum anderen ernst zu nehmen. Und nach dem Sprechen folgt unbedingt das Handeln. Das heißt, aktiv für sich zu sorgen. Wie das geht?  Bitten an sich selbst umzusetzen, realisierbare Bitten auszusprechen und sich und den anderen ernst nehmen.  Auch das hilft, sichtbarer zu werden in einer Partnerschaft und dadurch mehr Verbindung erfahren.

In diese Sinne: Viel Erfolg beim Ausprobieren neuer Wege!    Herzlichst, Kirstie Bee

PS: Falls du mehr lesen möchtest, hierzu ein älterer Artikel https://www.lichtfinder.com/vom-jammern-und-umgang-mit-angriffen/

Eine kleine Einführung in die GFK bekommst du hier: https://www.lichtfinder.com/was-ist-gfk-und-was-will-sie/   Darauf basiert mein Konzept der Brückenkommunikation!

Leid entsteht oft, wenn wir Schmerz oder Traurigkeit oder andere schlechte Gefühle wegdrücken und nicht wahr haben wollen. Es soll weg, dieses Gefühl! Mit aller Kraft wollen wir es weg drücken. Und genau damit vergrößern wir unser Leid und halten es fest. Dabei müssen wir oft durch den Schmerz hindurch. Ihn zulassen, spüren, fühlen, sein lassen. Alles in mir darf sein. Diese Erlaubnis erleichtert so sehr. Dann kann sich Ruhe und Frieden allmählich ausbreiten.