Lichtfinder Podcastfolge 25:

Warum es sich lohnt, die Kunst des Vergebens zu lernen

Vergeben?  Niemals!

Und was, wenn es der einzige Weg ist, dich zu befreien?

Groll, Ärger, alten Schmerz mit sich herumzutragen ist wie täglich Gift trinken und zu hoffen, dass der andere daran stirbt.

Wenn du bist wie die meisten Menschen, dann schweifen deine Gedanken oft ab in die Vergangenheit, du denkst mit Bedauern daran, was du hättest besser machen können oder du holst schmerzvolle Erinnerungen und alten Groll  wieder und wieder hervor.

Wenn mir alte Menschen von ihrem Seelenschmerz erzählen, dann frage ich immer nach:

“Und wie lange ist das jetzt her?”

Weil es so lebendig klingt, so präsent, als wäre es gestern gewesen. Die Antwort ist häufig: “Ach, viele Jahre…”. Oft war es sogar in der Kindheit.  Sie haben die Erinnerungen lebendig gehalten, indem sie sie immer wieder hervorgeholt haben.

Ich stelle euch heute einen Weg vor, Vergangenes loszulassen, alten Groll und Ärger aufzulösen und mit sich endlich in Frieden zu kommen.

Es geht um Vergebung. Sich selbst und anderen bedingungslos zu vergeben mit dem Ziel, frei zu werden und die Liebe in dir wieder fließen zu lassen. Denn wenn du es schaffst, dich zu befreien, kommst du endlich in deinem Leben jetzt an und hast die Möglichkeit jetzt wirklich glücklich zu sein.

Wie immer ist es eine Entscheidung.

Du kannst jetzt entscheiden, dich auf den Gedanken einzulassen, alles aus dem Weg zu räumen, was deine Energie am Fließen hindert.

Als wunderbarer Nebeneffekt tust du nicht nur dir was Gutes, sondern der ganzen Welt. Denn wenn sich ein Teilchen im System ändert, ändert sich das ganze System.

Das Hawaiianisches Vergebungsritual Ho’oponopono

Ich hole mir die Macht zurück, mein Leben zu gestalten

Ho’oponopono gilt als die wichtigste Konfliktlöse und Vergebungsmethode.

  • “Ho’o” bedeutet “machen”
  • “Pono”  – “richtig”

So bedeutet es ungefähr: „Alles richtig richtig machen.”

Interessant dazu: Der hawaiianische Gruß „Aloha“ bedeutet: Ich sehe das Göttliche in dir, ich sehe das Göttliche in mir.

Ähnlich wie „Namasté “Ich verbeuge mich zu/vor dir”  (Schöne Erklärung: https://blog.mindvalley.com/de/namaste/)

Ho’oponopono ist sozusagen Liebe in Aktion.

Man vergibt sich und anderen dafür verletzt zu haben, verletzt worden zu sein, irgendwann nicht geholfen zu haben.

Bedingungslos vergeben, bedingungslos  lieben,  anschließend besser machen.

Es ist so wie die Festplatte des Computers zu löschen von alten Programmen und Dateien, die das Leben beschwerlich und langsam machen. So löschst du mit jedem Ho’oponopono quasi Dateien von deiner Festplatte, die dich nur blockieren und die du nicht mehr brauchst.

Durch Erfahrungen in unserem Leben haben wir sozusagen schwere Steine in unsere Seelenlichtschale bekommen.

Vergebung bedeutet, diese Steine wieder herauszugeben, loszulassen und damit die Seelenschale wieder frei und leicht zu machen. Damit können wir sie

in den Zustand VOR der “Gebung” zurückzuversetzen: (englisch) For-Giving

Das Vergebungsritual besteht im Kern aus diesen 4 Sätzen. Die Reihenfolge der letzten beiden Sätze ist unterschiedlich angegeben in den Quellen und erscheint letztlich nicht wichtig.

4 Wundersätze

  • Es tut mir leid
  • Vergib mir
  • Danke
  • Ich liebe dich

Wie jetzt? Es tut MIR leid?

“Ich hab doch nix angestellt! Jetzt soll ich mir auch noch selber die Schuld geben…???”

Nein, keineswegs. Das Konzept von Schuld ist hier fehl am Platze. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und dadurch in die Macht zu kommen, etwas zu ändern.

Außerdem gilt nun mal: Es ist nicht möglich, andere Menschen zu ändern. „Der einzige Ort im Universum, den wir wirklich ändern können, sind wir selbst.“ (Aldous Huxley)

So beginnt der Frieden bei mir.

  • Jetzt 100% Verantwortung übernehmen.
  • Vom Reagieren zum Agieren kommen.
  • Das gibt 100% Macht an dich zurück.

Das Geheimnis von Ho’oponopono: Zurücktreten, nichts und niemanden mehr bewerten

„Bevor die Sonne untergeht, vergib.“

    – Hawaiianisches Sprichwort –

Solange wir mit Groll, Hass, Trauer oder Enttäuschung an eine Beziehung denken, werden wird durch das Gesetz der Resonanz nur eine ähnliche Beziehung anziehen. Oder wir sperren uns generell für eine harmonische Beziehung.

+ Deshalb lass uns alte Verletzungen heilen.

+ Lass uns die Vergangenheit heilen.

+ Lass uns aus Erfahrungen lernen, Vergangenes loslassen und nach vorne schauen.

Sonst ziehen wir immer wieder dasselbe in unser Leben.

Wenn man sich die Fehler der Vergangenheit nicht  vergibt und glaubt, schuldig zu sein, wird man womöglich  krank. Schließlich muss man für die Fehler bestraft werden und leiden. Damit programmieren wir unser Unterbewusstsein auf Selbst-Zerstörung.

Autoimmunkrankheiten, Rheuma, Krebs: Die Aggression richtet sich gegen den eigenen Körper, das Immunsystem zerstört sich selbst.

Das ist der psychische Anteil an der Verursachung. Und darin liegt gleichzeitig unsere Macht, uns selbst zu heilen.

Alles ist nach den Gesetzen der Quantenphysik miteinander verbunden.

Ich bin ein Teil dieser Welt. Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt.

– Die Geschichte von Dr. Len – (nur im Audio)

So befreist du deine Seelenschale

Immer wenn schlechte Gefühle aufkommen, alter Groll, Ärger, Schulddenken, Bewerten und Beurteilen, Verzweiflung über eine schlimme Situation, sprich die

4 Wundersätze

  • Es tut mir leid
  • Vergib mir
  • Danke
  • Ich liebe dich

– Was bedeuten die 4 Sätze? – (nur im Audio)

Sprich sie am besten in 3 Richtungen

  • in Richtung Leben
  • zu mir selbst
  • zu dem Menschen, den es betrifft

Bei Dr. Len gab es noch 2 weitere Sätze:

  • Ich übergebe das jetzt Gott/dem Universum. (Ich lasse los.)
  • Ich bin bereit, ein Wunder zu bezeugen.

Viel Freude auf dem Weg zu deiner leichten, freien Seelenschale. Es ist ein Weg, den es sich zu gehen lohnt.

Und wenn du jemanden dabei zur Unterstützung brauchst, bin ich gerne auch via Zoom/Telefon für dich da.

Deine Kerstin von Lichtfinder

 

Brauchst du noch einen Schubs, um endlich loslassen zu können, was nix mehr taugt?

Dann ist diese Folge 26 meines Podcasts für dich. Hier einige Textauszüge daraus. Die vollständige Folge hörst du am besten über eine Podcast App an. Zum Reinhören siehe meine Homepage.

5 Stolperfallen die dich daran hindern, wieder glücklich zu werden. Und mögliche Wege heraus.

 – Die Geschichte von den zwei Mönchen – (nur im Audio)

Warum kann ausgerechnet ich dir hier weiterhelfen?

Neben meiner psychologischen Ausbildung kommt dazu meine eigene schmerzhafte Erfahrung: Der Bruch nach fast 30 Jahren Beziehung. Die Trennung von dem Mann, mit dem ich fast mein ganzes Leben verbracht habe, seit meiner Jugend.

Du kannst dir vorstellen, da gab es die Notwendigkeit, loszulassen. Und es gab so vieles zu vergeben.

Dem Ex-Partner und auch mir selber.

Zu dem Thema passt übrigens sehr gut die Folge 25. Da stelle ich dir das hawaiianische Vergebungsritual Ho’oponopono vor.

Zunächst möchte ich einmal definieren:

Was Loslassen und Vergeben nicht ist

  • Loslassen heißt nicht vergessen was geschehen ist
  • Loslassen bedeutet nicht gutzuheißen, was passiert ist
  • Vergebung bedeutet nicht, einverstanden zu sein
  • Du tust es nur für dich, um frei zu werden, frei zu sein von altem Seelenballast.

In einer schmerzhaften oder toxischen Beziehung ist viel passiert. Ich gehe in dieser Folge von demjenigen aus, der sich selbst als das Opfer in der Beziehung betrachtet. Von demjenigen, der betrogen wurde, der seelisch oder körperlich verletzt wurde, der verlassen worden ist.

Da wohl mehr Frauen als Männer diesen Podcast hören, gehe ich dabei in der Regel von der Frau aus und verwende deshalb die Geschlechter der Einfachheit halber aus Sicht der Frau.

Ihr Männer, bitte setzt an den Stellen für euch einfach eure frühere Partnerin ein.

Die Betrogene oder Verlassene, Gedemütigte fühlt sich meist klein, ungeliebt, wertlos. Kann nicht verstehen, wie ein Mensch so sein kann. Und warum ihr das passiert ist.

So trägt man diesen Menschen, der einem so viel Leid verursacht hat, manchmal sein ganzes Leben lang weiterhin mit sich rum.

Vielleicht geht es dir auch so und du musst Tag für Tag an deinen Expartner denken. Quälst sich mit Ärger- und Grollgedanken. Grübelst, was du selbst wohl  falsch gemacht hat, dass es so gekommen ist.

Immer wieder kommen dieselben Fragen hoch:

  • Warum ist das so geworden? Was ist mit uns passiert? Wie kann ein Mensch sich so verhalten?
  • Wer ist dieser Mensch eigentlich, der da an meiner Seite war? Ich scheine ihn gar nicht wirklich gekannt zu haben…
  • Was habe ich vielleicht auch alles falsch gemacht? Hätte ich es durch andere Entscheidungen an manchen Stellen verhindern können, dass es so weit kommt?
  • An welcher Stelle war ich blind?
  • Kann ich jemals wieder vertrauen?

Vielleicht ist auch dein Herz eingemauert worden und nun mit einer dicken Mauer umgeben.

“Nie wieder soll mir jemand so weh tun können.”

“Nie mehr will ich vertrauen und mich verletzlich machen.”

“Wegen diesem Menschen kann ich nie wieder lieben oder vertrauen.”

“Ich bin ein gebranntes Kind.”

Wenn dann jemand kommt und sagt:

“Vergib, was gewesen ist, lass los!”

Dann kommt die Reaktion:

Aber wieso sollte ich vergeben? Er hat mich verletzt. Es ist so viel passiert, was ich niemals vergeben kann. Er hat es nicht verdient, dass ihm vergeben wird. Es ist zu viel passiert, es war zu schlimm.

 

Falle 1: Du gibst die Macht ab

Doch merkst du was?

Damit gibst du deinem Ex immer noch die Macht über dein jetziges Leben. Tag für Tag. Immer wenn du daran denkst voller Groll vergiftest du dein eigenes Leben, deine Gefühle, dein Herz.

Und du hinderst dich selbst damit am Glücklichsein.

Hast du auch die Glaubenssätze:

Ich werde nie wieder glücklich sein?

Wegen meiner Scheiß-Vergangenheit kann ich nicht glücklich sein ?

Solange du das glaubst, ist es genau so. Denn indem du selbst tagtäglich an die Vergangenheit denkst, alles wieder und wieder lebendig in deinen Kopf zurückholst, schaffst du es , dass das Vergangene dein ganzes Leben lang wie ein schwerer Stein auf dir lastet und dich begleitet.

Du gibst damit deine Macht über dein Leben ab an andere.  Und an genau den Menschen, mit dem du eigentlich gar nichts mehr zu tun haben willst.

 

Falle 2: Du siehst dich als Opfer

Du siehst dich als das Opfer in eurer Beziehung? Als die, der etwas angetan wurde? Vielleicht bist du es in mancher Hinsicht auch tatsächlich gewesen.

Zwar gehören immer zwei dazu. Zwei zum Tangotanzen. Doch einer schafft es tatsächlich, euch beide aus dem Takt zu bringen.

Zwei gehören dazu, damit etwas schief läuft heißt es. Einen, der etwas Schlimmes macht, der andere, der das Spielchen (viel zu lange mitspielt), es mit sich machen lässt, zulässt, dass es geschieht. Nicht rechtzeitig eingreift, sich wehrt oder die eigenen Konsequenzen zieht.

Beides ist wohl richtig.

Der eine hat was angestellt. Und euch beide damit aus dem Gleichgewicht gebracht.

Zurecht ist da dein Groll und Ärger.

Deshalb lass die Wut, den Ärger erstmal zu. Lass deine inneren Wölfe los.

Doch bitte am besten für dich allein.

Da darfst du auch laut werden oder einen Boxsack oder ein Sofakissen benützen. Mach das.

Es tut gut.

 

Falle 3: Der Wunsch nach Rache

Dem will ich alles heimzahlen, am liebsten mit gleicher Münze. Der soll denselben Schmerz spüren, den ich auch spüren musste. Der soll selber erleben, wie es ist, belogen und betrogen zu werden. Ich möchte ihm NICHTS schenken. Ich will es ihm nicht leicht machen, denn das hat er einfach nicht verdient!!!!!!

Da ist dieses Bedürfnis nach Gerechtigkeit, ja Gerechtigkeit und Ausgleich.

Auch nach Verstehen und Verständnis dafür, welcher Schmerz dadurch bei dir entstanden ist. Was das mit dir gemacht hat.

Du wünschtest, er würde bereuen, zutiefst bereuen und einsehen, was er für Fehler gemacht hat.

Es täte dir ehrlich gut, das auch von ihm zu hören.

Doch das wirst du vielleicht nie.

Die gute Nachricht ist: das musst du auch nicht. Du kannst völlig unabhängig loslassen. Das ist deine Macht.

Alles kommt zurück

Solltest du dir Vergeltung wünschen, musst du wissen, dass alles im Leben zurückkommt. Das ist das Gesetz der Resonanz.

Das heißt, dein Ex wird vom Leben schon zurückbekommen, was er selbst hinausgesandt hat. Darauf kannst du vertrauen.

Du darfst das jetzt abgeben. Lass es nicht länger deine Verantwortung sein.

Für dich selber heißt das:

Wenn du Gutes vom Leben zurückbekommen möchtest, schicke selbst auch Gutes hinaus.

Also keine Hass und Rachegedanken mehr, denn damit schadest du dir letztlich nur selbst.

Buddha sagte: “Hass ist wie Gift trinken und hoffen, dass der andere daran stirbt.”

Deshalb: Versuch doch mal, deinem Ex von Herzen alles Gute zu wünschen, vielleicht auch eine neue Liebe. Du wirst sehen, was du an guten Wünschen aussendest, kehrt zu dir zurück und wird zu deinem eigenen Glück.

 

Falle 4: Du verwechselst Verantwortung mit Schuld

Zum anderen ist da die unangenehme Tatsache, dass du irgendwie auch einen Teil Verantwortung trägst an dem Leid, das in dein Leben gekommen ist.

Auch wenn du das vielleicht nicht hören willst: Du hast es irgendwie hineingelassen, du warst in der entsprechenden Energie, damit das passieren konnte.

Du hast irgendwie bewusst oder unbewusst deinen Teil beigetragen.

Weil du auch nicht anders konntest in diesem Moment. Es ist in Ordnung. Du hast dennoch keine Schuld. Denn du hast immer nur das gemacht, was dir im Moment zur Verfügung stand.

Jetzt bist du schlauer geworden.

Sprich dich frei von Schuld, denn da ist keine Schuld.

Selbst-Vergebung

Vergib dir selbst und damit lässt du los, all die schweren Steine in deiner Seelenschale. Hör dazu die Ho’oponopono Folge nochmal an.

Manchmal ist der eigene Anteil auch gar nicht ersichtlich. Du hast vielleicht wirklich nichts dazu getan in diesem Leben. Manchmal sind es Altlasten, die wir unbewusst  in uns tragen.

Was ich damit sagen will, ist, dass dir dein Anteil am Geschehen womöglich gar nicht klar ist. Dass du die Verantwortung nur und ausschließlich beim anderen siehst. Das ist in Ordnung.

Vielleicht hast du auch Recht, doch glaub mir, du warst Teil des Lebensspiels und wenigstens das ist deine Verantwortung. Wenn du dies anerkennst, gewinnst du die Macht, den weiteren Verlauf selbst zu bestimmen, nur darum geht es.

Wenn du wieder frei werden willst, ist es notwendig, dass du dir erstmal selbst verzeihst.

(Vielleicht deine Blödheit,  deine Nachgiebigkeit, deine Blauäugigkeit, deine Naivität und Gutgläubigkeit? )

Wenn ich richtig radikal ehrlich zu mir selbst bin, dann  gibt es so vieles, was ich mir selbst zu verzeihen habe…

Du merkst schon, da kann ganz schön viel Aggression gegen dich selbst drin stecken. Deshalb ist es so wichtig, dir selbst zu vergeben. Damit du von der Aggression gegen dich selbst zu einem liebevollen Umgang und Dialog mit dir selbst kommst.

Du warst nicht blöd und blauäugig. Sondern du tickst einfach anders. Wer selbst ehrlich ist, geht bei anderen auch zunächst davon aus.  Nun weißt du, dass nicht alle so sind wie du.

 

Falle 5: Dein Selbstwertgefühl ist unten

Dein Selbstwertgefühl hat womöglich schon in der Zeit der Beziehung ziemlich gelitten.

Weil so einer Trennung geht ja was voraus.

Man schweigt sich an über Tage oder Wochen oder aber streitet lautstark, macht sich gegenseitig Vorwürfe.

Belächelt den anderen, macht sich heimlich oder offen lustig.

Es wird kritisiert und alles hervorgezogen, was der andere falsch macht.

Die negativen Botschaften überwiegen und das oft über Jahre

es muss auch gar nicht offen ausgesprochen werden:

allein das Hochziehen der Augenbrauen, das verständnislose Kopfschütteln oder Augenrollen, der grimmig verkniffene Mund verletzt wieder und wieder.

Jedes Mal spiegelt einem der Partner oder die Partnerin:

Du bist nicht in Ordnung. Ich fühl mich nicht wohl mit dir. Am liebsten hätte ich jemand anderen.

Das frisst auf.

Jeder braucht so sehr die Wertschätzung des Partners.

Und selbst wenn es heißt, ja liebst du dich denn selbst genug?  Wie soll dich denn jemand liebevoll oder respektvoll behandeln, wenn du es selbst nicht tust… – Dann ist das nicht hilfreich:

Im Gegenteil, es macht kaputt und es wird immer schwerer, den eigenen Selbstwert stabil zu halten.

Es ist, als würde der Feind im eigenen Bett liegen oder im selben Haus wohnen.

Solche Beziehungen fühlen sich an wie die Hölle, wie ein Martyrium und sie machen meist beide kaputt. Den sensibleren der beiden mehr als den anderen.

Verarbeiten braucht Zeit

Wenn die Beziehung dann endlich beendet ist, gibt es so vieles aufzuarbeiten. Das geht auch nicht von heute auf morgen. Darum bring bitte auch Geduld mit. Pro Beziehungsjahr mindestens ein Monat zur Verarbeitung, heißt es. Das kann bei dir viel schneller gehen, doch gib dir Zeit.

Gib dir Zeit, zu verarbeiten, Zeit mehr und mehr loszulassen, immer freier zu werden, immer mehr dein eigenes Leben zu leben. 

Wege heraus in dein neues Leben

  1. Übernimm jetzt die Verantwortung für dein Glücklichsein

Wenn du nicht willst, dass die Vergangenheit mit diesem Menschen deine nächsten 20 Jahre auch noch beeinträchtigt und dich am Glücklichsein hindert, dann entscheide dich heute, loszulassen.

Entscheide dich heute, die volle Verantwortung für dein Seelenglück zu übernehmen und der Vergangenheit und den Menschen darin nicht länger die Macht zu geben, dein Leben zu beeinflussen.

Mit dem Anerkennen der Verantwortung, dem eigenen Anteil daran, bekommst du auch die Macht, für dich die Verantwortung jetzt zum Guten zu übernehmen.

Dir selbst die Erlaubnis zu geben, jetzt neu anzufangen, jetzt loszulassen und die Vergangenheit hinter dir zu lassen.

Das Leid  ist nicht ohne dein Zutun in dein Leben gekommen und mit deinem Zutun kannst du dich selbst auch wieder glücklich machen.

Es geht darum Verantwortung für sich zu übernehmen. Fürs eigene Leben. Fürs eigene Glück.

 

2. Begehe ein beeindruckendes Loslass-Ritual

Mach am besten ein Ritual daraus. Gestalte es, wie auch immer du möchtest.

Ich stelle dir mal mein Lieblingsritual vor:

Erprobt und als sehr befreiend erlebt:

Schreib einen langen Brief per Hand an deinen Expartner und schleudere ihm oder ihr in diesem Brief all deine Enttäuschung entgegen. Alles, was dich die ganze Zeit gedanklich umgetrieben hat. Alles, was du ihm oder ihr noch sagen wolltest. Am Ende schreibe, dass du ihm jetzt alles vergibst, damit du frei wirst und jetzt loslässt und wünsche bitte auch alles Gute für seine Zukunft. Dann, ganz wichtig…

Schick diesen Brief nicht ab, übergib ihn auch nicht,

sondern verbrenne ihn.

Nimm dazu am besten einen Zinkeimer, tu irgendein Erinnerungsstück von deinem Ex hinein, ein Kleidungsstück, ein Foto… irgendwas ungiftig brennbares, dazu Anzündwolle nicht Vergessen.

Geh dazu bitte unbedingt ins Freie, in deinen Garten oder in die Natur an einen ruhigen Ort. Du solltest wirklich ungestört dabei sein.

Such dort einen feuersicheren Platz wo der Zinkeimer sicher stehen kann.

Lies dir nun selbst deinen Brief halblaut vor und am Ende zündest du alles an. Schau nun dem Rauch zu, der aufsteigt und stell dir vor, zusammen mit dem Rauch verschwindet all dein Schmerz und du lässt deine Vergangenheit jetzt los. Der Rauch steigt hoch in den Himmel und du übergibst das alles dem Himmel. Übergibst es den weisen Mächten, der Natur, dem Universum.

Da der Rauch in den Himmel aufsteigt und sich auflöst, ist diese Vorstellung sehr anschaulich und du weißt, dass die Botschaft aus deinem Brief deinen Ex erreichen wird. Denn der Himmel und die Luft sind überall. So kannst du absolut sicher sein, dass auf energetischer Ebene, deine Botschaft ankommt. Mehr brauchst du nicht.

Du hast ein Recht auf ein glückliches Leben. Du hast ein Recht auf eine neue Liebe. Und weil du loslässt, kannst du dich öffnen für neue, schöne Beziehungen.

 

3. Raus ins Leben! Spiel wieder mit und baue dein Selbstwertgefühl auf

Probiere aus, lerne verschiedene Menschen kennen, knüpfe lockere Kontakte. Melde dich dazu ruhig bei Dating-Portalen an. Du weißt nun genau, was du nicht mehr willst, stimmt’s? Doch schreib das bitte nicht auf deine Dating-Seite. Schreib stattdessen, was du dir wünschst, was dir wirklich wichtig ist in einer Partnerschaft.

Und denk daran, dass niemand so perfekt ist, dass er alle Punkte deiner Wunschliste abhaken kann. Doch die wichtigsten sollten diesmal stimmen. Deshalb mach dir klar, was du wirklich in einer Beziehung brauchst: gemeinsame Aktivitäten, körperliche Nähe, gegenseitiges Vertrauen, Wertschätzung und Respekt?

Sei dir auch bewusst, dass du selbst nicht die perfekte Partnerin bist. Auch du wirst für den anderen nicht alle Wünsche erfüllen können. Doch dazu sind Partner auch nicht da. Nicht für das gesamte Paket an Bedürfnissen.

Wirf dich ruhig wieder in die Welt der Partnersuche, flirte, sei neugierig offen für Neues. Ganz nebenbei wird den Selbstwertgefühl wieder gepusht, wenn du wieder umworben wirst.

Du musst hierbei nicht gleich den Mann oder die Frau fürs Leben finden, du kannst nur einfach wieder Leichtigkeit erleben und dich begehrt und lebendig fühlen.

Ich fasse nochmal zusammen, was du aus dieser Folge heute mitnehmen kannst:

So wirst du frei:

  • Übernimm wieder die volle Verantwortung für dein Glücklichsein.
  • Entscheide dich, damit die Macht und das Ruder wieder selbst zu übernehmen, denn wem sonst willst du das überlassen? Deinem Expartner?
  • Vergib dir selbst (am besten mit Ho’oponopono), sprich dich frei von aller Schuld. Verantwortung hat nichts mit Schuld zu tun.
  • Lass deinen Ex los. Nutze dazu alles, was dir passend erscheint: Ich kann nur empfehlen, ein beeindruckendes Loslassritual durchzuführen.

Es gibt da noch weitere energetische Rituale, die allein in der Vorstellungskraft ausgeführt werden und sehr wirkungsvoll sein können. Da kann sich innerlich viel tun.

Am Ende hab ich für dich eine kleine solche Übung platziert, damit du selbst  entscheiden kannst , ob du jetzt schon dazu bereit bist.

  • Bau dein Selbstwertgefühl auf. Sprich liebevoll mit dir selbst, sei geduldig mit dir. Es braucht etwas Zeit. Flirte wieder, knüpfe neue Kontakte, probiere neue Hobbies aus, fühl dich begehrenswert und lebendig.

Übung: Energetisches Abschneiden von Verbindungen (nur als Audio direkt im Podcast,  bei Minute 25:35)

Ich freue mich, von dir zu hören, wie es dir mit dieser Folge geht. Lass mir gerne einen Kommentar da. Bis bald.

Licht und Liebe, deine Kerstin von Lichtfinder

 

“Alles wird gut”. In dieser Folge geht es um unsere Ängste, unser Sicherheits- aber auch unser Freiheitsbedürfnis. Es geht um die aktuelle Krisensituation, was das mit uns macht und einen Weg, damit gut umzugehen.

Manchmal brauch ich meine „Alles wird gut“ Tasse.

Die habe ich von einer lieben Freundin geschenkt bekommen zu einer Zeit, als es mir gar nicht gut gegangen ist.

Und WIE es seitdem gut geworden ist. Und es wird immer besser!

Wenn ich jedoch ein Tief habe, weil die Hormone mal wieder gegen mich sind, oder die Nachrichten da draußen zu schlecht, dann trinke ich Schluck für Schluck daraus und erinnere mich.

Es geht vorbei.

Und alles wird gut.

Diese Woche habe ich einen Vortrag gehalten über die Kraft der Selbsthypnose und die Macht unserer Gedanken.

Der große Vortragssaal des Maria-Seltmann-Hauses in Weiden war ausverkauft und ich war ganz freudig überrascht, wie viel Interesse da war – trotz Corona! Ganz viele ältere Menschen hörten mir höchst interessiert zu.

Ja, alle auf der Suche nach dem Glück, immer noch, selbst nach so vielen Jahren Lebenserfahrung und Lebensweisheit. Oder einfach wieder auf der Suche?

Die Lebensumstände ändern sich ja ständig, nicht nur durch die äußeren Krisenmaßnahmen, sondern auch, weil der Körper sich öfter meldet, je älter man wird. Oder die Einsamkeit wird größer im Alter.

Umso schlimmer, dass die soziale Distanz derzeit verordnet wird. Die Menschen leiden darunter in allen Altersklassen. Doch die Jugendlichen und die alten Menschen leiden unter der Kontaktbeschränkung am allermeisten.

Ich halte es für fraglich, ob es wirklich dem Leben dient, all diese Maßnahmen zu ergreifen. Wir wissen zu wenig, ganz klar.

 

Sicherheit oder Freiheit?

Wir werden zur Zeit nicht gefragt, ob wir einverstanden sind. Der Großteil der deutschen Bevölkerung unterstützt die Maßnahmen – laut Medienberichten – weil ihnen das Bedürfnis nach Sicherheit am wichtigsten ist.

Ich bin ganz ehrlich. Mir nicht. Mir ist Freiheit wichtiger als Sicherheit. Ich kenne meine Werte und Prioritäten. Und da steht Freiheit und das Leben LEBEN ganz oben.

Doch ich respektiere die Angst der Leute und spiele mit, damit sie sich sicher fühlen können. Die Frage ist: Können sie das wirklich? Können sie sich jemals sicher fühlen?

 

Grundvertrauen ins Leben

Vielen Menschen fehlt dieses Grundvertrauen ins Leben, in sich selbst und ihren eigenen Körper.

Ich bin so froh, dass ich dieses Grundvertrauen habe. Es war mir dazwischen mal abhanden gekommen, nach meiner Krebserkrankung und täglichen Schmerzen, mit Erschöpfung und Depression.

Doch ich hab es wiedergefunden. Mein Glück ist, dass ich dieses Ur-Vertrauen in meiner Kindheit bekommen habe. Auch wenn es da schwierige Zeiten gab, viel Streit meiner Eltern, so hab ich mich doch immer geliebt gefühlt.

Ich musste nur lernen, dieses Gefühl von Leistung abzukoppeln und mich allmählich immer mehr selbst zu lieben.

Da ist ein Grundoptimismus in mir, der mich durchs Leben trägt. Und dabei bin ich nicht sorglos und kopflos in meinem Verhalten.

 

Sorgen haben für mich nur eine Funktion

Ich werde mir bewusst, was für mögliche Probleme auftreten können, wenn ich etwas plane oder etwas ansteht. Dann tue ich alles Nötige, um vor-zu-sorgen. Ich tue, was ich eben tun kann, dass mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit, nix Schlimmes passiert bzw. dass es eben so gut wie möglich läuft, wenn ich gut vor-sorge. Dafür sind die Sorgen da. Das ist ihre einzige und wichtige Funktion.

 

Vor-sorgen und loslassen

Und wenn ich das getan habe, wenn ich getan habe, was ich eben tun kann – was in meinem Einflussbereich liegt – dann lehne ich mich zurück und lasse los.

Ich überlasse seit neuestem immer mehr dem „Universum“, dem All, Gott. Wobei ich mir Gott dabei nicht im Sinne der alten Religionen vorstelle. Ja, ich bin spirituell geworden. Bin mir der Energie meiner Gedanken bewusst.

Ich weiß, dass ich nicht alles kontrollieren kann und dass ich das auch nicht muss. Und das ist das Schöne daran.

Wenn ich mich in der richtigen Energie befinde, dann fügen sich die Dinge einfach so.

Zum Beispiel hab ich nach sehr langer Zeit mal wieder diesen Vortrag gehalten. Und ich litt ab der 6. Klasse ganz fürchterlich unter Redeangst. Mit zitternder Stimme, eiskalten Händen, dabei durchgeschwitzt und nicht wirklich auf den Inhalt konzentriert.

Am Anfang bei der Vorbereitung auf diesen Vortrag war ich sehr akribisch und meinte, jedes Detail aufschreiben und perfekt planen zu müssen. Am Ende hatte ich 20 A4 Seiten aufgeschrieben für eineinhalb Stunden.

Doch dann wusste ich, das belastet mich:

Ich will das nicht ablesen. Auswendig lernen von 20 Seiten geht auch nicht. Also, in letzter Sekunde die Entscheidung, weg mit dem Ballast.

 

Ich will Leichtigkeit.

Also frei sprechen, nur Stichpunkte auf Karteikarten.

Denn: Ich muss mich nur verbinden mit der Quelle des Bewusstseins. Ich brauche nur die Kontrolle abgeben und vertrauen, dass alles zu mir kommt in dem Moment, wo ich es brauche. Und es hat funktioniert. So was von!

Ich war so entspannt wie nie zuvor bei einem Vortrag. Ich war wirklich locker und habe vollkommen vertraut. Denn ich muss nicht alles selber machen. Ich darf auch immer einen Teil in gutem Vertrauen geschehen lassen.

 

Hol dir das Urvertrauen

Wenn dir übrigens dieses Grundvertrauen fehlen sollte, dann gibt es eine gute Nachricht:

Du kannst es dir im Nachhinein holen. Was in deiner Kindheit versäumt wurde, kannst du dir im Nachhinein selbst geben, nachinstallieren, sozusagen. Am besten geht das in Hypnose. Alles wird gut.

 

Tägliche Sorgenzeit

Also, wenn du dich unbedingt weiter sorgen willst, dann sorge dich doch am besten um eine bestimmte, festgelegte Tageszeit, 30 Minuten lang. Dann dürftest du an alles gedacht haben und kannst die nötigen Vorkehrungen treffen. Danach lass es aber auch gut sein.

Also täglich, 17 Uhr: Sorgenzeit. Wie gut wirst du von nun an schlafen?, denn du hast ja schon die ganze Sorgenarbeit vorher erledigt:)

 

Die Lichtfinder-Brille

Übrigens, hat du schon eine Lichtfinder-Brille? Setz sie doch immer mal wieder auf und schau bewusst auf alles, was noch und immer noch gut ist in deinem Leben und was funktioniert. Stell dir vor, du setzt sie heute für den Rest des Tages einmal auf.

Die Brille ist leider nicht käuflich zu erwerben. Schade übrigens, das wäre ein schönes Geschäft. Du machst sie dir jetzt selbst, in deiner Vorstellung! Welche Farbe möchtest du ihr geben? Stell sie dir genau vor und dann setz sie in Gedanken immer wieder auf.

Du könntest damit sogar die meiste Zeit des Tages herumlaufen, was glaubst du, wie es schnell es dir besser geht. Und je öfter du diesen Blick übst, den Fokus auf alles Gute, umso stabiler bleibt deine Stimmung.

 

Dein Einflussbereich

Ich bin auch immer wieder frustriert über so vieles in der Gesellschaft, grad auch über die aktuelle Corona Situation. Du auch? Dann frag dich: Was bleibt mir zu tun? Was ist mein Einflussbereich?

Tu was du tun kannst, um irgendwie positiv Einfluss zu nehmen auf die gesellschaftlichen Entwicklungen. Für die einen ist es, sich akribisch an alle Vorsichtsmaßnahmen zu halten, für die anderen ist es die Entscheidung, Gleichgesinnte zu finden für mehr Freiheit.

Was auch immer, tu, wovon du überzeugt bist. Nimm Einfluss, wo du nur Einfluss nehmen kannst. Sei es auch nur in deinem kleinen privaten Bereich oder Umfeld. Und mach dir dort dein Leben so schön wie es irgendwie geht.

Momentan ist die Hilflosigkeit deutlich zu spüren. Dieses Ohnmachtsgefühl. Die einen haben es gegenüber den mysteriösen Gefahren und dem unberechenbaren Virus, die anderen, weil sie sich von der Regierung und Vorschriften fremdbestimmt fühlen.

Auch hier gilt, nutze deine Nische aus, deinen Einflussbereich.

Wenn du Angst hast um deine Gesundheit, tu aktiv was für deine Gesundheit. Ernähre dich besonders gesund, hör vor allem auf zu Rauchen und bewege dich viel an der frischen Luft. Pflege soziale Kontakte so wie es eben möglich ist, doch tu es, denn sie sind wichtig. Telefoniere oft mit Freunden. Entdecke das Videotelefon. Geh aus und triff dich real, sobald es möglich ist.

Außerdem kannst du meinen Mentalen Schutzschirm auf YouTube anhören. Link unten in den Folgenotizen.

Wenn du dich der Gesellschaft gegenüber hilflos fühlst, organisiere dich mit Gleichgesinnten und steh auf für deine Rechte und freie Meinungsäußerung. Dann lebst und fühlst du Einflussnahme.

 

Verbindung statt Spaltung

Ich will hier ganz gewiss nicht spalten, ich will verbinden. Deshalb will ich gerade auf beide Sichtweisen eingehen.

Darüber hinaus jedoch, dürfen wir einfach loslassen und annehmen, was wir momentan nicht ändern können. Mir hilft dann immer wieder das berühmte Gelassenheitsgebet des amerikanischen Theologens Niebuhr:

„God, grant me the serenity…“ Dt. übersetzt:

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

 

Gute Energie hinausschicken

Ich bin spirituell geworden. Ganz abseits der alten Religionen. Deshalb, ob du an Gott im religiösen Sinne glaubst oder nicht, vielleicht ersetzt du dann dieses Wort gerne durch die Kraft des Lebens, an die du dich wendest, das Universums, die Quelle allen Seins. Für mich ist Gott all das. Das All, sozusagen.

Wenn ich nämlich gute Energie in die Welt hineinschicke, dann leiste ich einen großen Beitrag zur allgemeinen Entwicklung.

Natürlich sollen wir unseren handfesten weltlichen Beitrag leisten zum Wohle aller. Doch das eine ist genauso wichtig wie das andere. Der praktische, weltliche Beitrag genauso wie der gedankliche, gefühlte energetische Beitrag!

Wie wäre es, statt Ärger, Frust, Wut und Hilflosigkeit etwas Schönes in die Welt hinauszuschicken?

Denke öfter die Wörtchen LIEBE, Hoffnung, Frieden, Gesundheit, fließende, strömende Energie. Und nimm einen Schluck davon aus deinem Teebecher oder Wasserglas.

Alles kann gut werden. Die Möglichkeit besteht, oder nicht?

 

Das Gesetz der Resonanz

Ich habe auf meinem spirituellen Weg gelernt, dass wir nicht krampfhaft alles kontrollieren müssen. Es muss auch nicht immer anstrengend sein. Es darf mit Leichtigkeit gehen.  Ich mache meinen Part, ich tue, was ich tun kann und dann …dann lasse ich los. Ich übergebe das Problem energetisch Gott, dem All, dem Universum.  Nach dem geistigen Gesetz der Resonanz bekommst du zurück, was du ausstrahlst.

Dann nehme ich meine „Alles ist gut“ Tasse und lasse geschehen. Ich lass dich gerne auch daraus trinken. Nimm einen großen Schluck davon…

Jaaaa! Genau so! Merkst du schon was?

 

Pflaster und Heilung gegen den Schmerz

Belasten dich die täglichen Nachrichten über das Leid in der Welt auch immer wieder?

Dann hör mal rein in meine Gehmeditation „Wenn du Weltschmerz fühlst“. Wenn du dich in meine Lichtblicke Post einträgst, bekommst du die mp3 kostenlos zum Download zusammen mit dem Mentalen Schutzschirm. Dann kannst du mich bequem mit Kopfhörern auf deinen Spaziergang mitnehmen und deinen Weltschmerz auflösen und dabei einen energetisch guten Beitrag für die Welt leisten.

 

Veränderung zum Guten: Jetzt!

Die älteren Leute auf meinem Vortrag haben mir mal wieder vor Augen gehalten: Es ist nie zu spät, etwas zu verändern.

Du kannst heute damit anfangen. Denn nach Julia Engelmanns Lied: „Grüner wird’s nicht“.

Aus dem Liedtext:

„Du stehst in deinen Startlöchern bereit. Sag worauf wartest du die ganze Zeit? Du sagst andere blockieren dir dein Glück, doch keiner außer dir hält dich zurück.“

Refrain: „Ich warte nicht auf den Startschuss, ich starte, wann ich will.

Grüner wird’s nicht, stell dir vor, du tust es wirklich, immer vor, nie zurück.

Warte nicht auf den Startschuss, warte nicht auf das Glück… “

 

Ausblick auf die nächste Folge: „Wie du mit negativen Gedanken und Gefühlen umgehst.“

Am Ende wird alles gut. Wenn nicht, ist es noch nicht zu Ende.

Deine Kerstin von Lichtfinder

 

Link zum Lied von Julia Engelmann:  https://youtu.be/hWIyRuFa-7Q

Lichtfinder Podcastfolge 11 (Skript zum Nachlesen)

Gehen oder bleiben? Trennung ja oder nein? Wie es dir leichter fällt, eine klare Entscheidung für oder gegen deine Beziehung zu treffen.

Als ich das Thema gewählt habe, hab ich erst gemerkt, was für ein Fass ich da aufmache. Wie komplex das ist. Es geht heute hauptsächlich um die Entscheidung, ob du in deiner Beziehung noch bleiben willst, oder ob du dich besser trennst. Doch auch für andere Arten von Entscheidungen kann dieser Beitrag heute für dich wichtig sein.

Entscheidungen sind schwer

Gehörst du auch zu den Menschen, denen es grundsätzlich schwer fällt, Entscheidungen zu treffen? Eines ist sonnenklar: Du bist damit nicht allein.

Seit jeher gehören Entscheidungen zu den schwierigsten Aufgaben, die wir haben. Schon ganz früh in der Geschichte der Menschheit gab es Vogelschauen, Sterndeutungen, Runen und später Kartenlegen oder Pendeln, wenn schwierige Entscheidungen angestanden sind.

Herrscher befragten die Weisen ob es ratsam war, in den Krieg zu ziehen. Ob diese eheliche Verbindung unter einem guten Stern stehen würde.

Wenn wir verzweifelt hin und her überlegen, ist uns jedes Mittel recht, jedes noch so wundersame, magische Mittel, dass uns von außen oder durch jemand anders die Entscheidung abgenommen wird. Zu unsicher ist es, wie es dann weiter geht. Ob es richtig ist. Ob wir es nicht später bereuen werden.

Ich kenne das selbst noch zu gut von früher. Als Jugendliche war es das Gläserrücken, das uns fasziniert hat, Ja oder nein – liebt er mich oder nicht? Was soll ich tun?

Später das Pendel, das die Antwort geben sollte, der Blick ins Horoskop, das Legen von Tarotkarten. Alles ein Ausdruck höchster eigener Unsicherheit. Etwas soll mir sagen, was wirklich gut für mich ist.

Was ein Coach oder Berater für dich tun kann

Auch am Telefon rufen mich die Leute an und fragen um Rat. Fragen mich, was ich an ihrer Stelle tun würde.

Dabei kann einem kein Berater, kein Coach und tatsächlich nix und niemand eine wichtige Entscheidung abnehmen.

Es ist nicht wichtig, was ich tun würde. Ich bin nicht du. Es geht nicht um mich.

Niemals würde ich jemandem raten :“Ja, verlass ihn – oder Nein, bleib bei ihr.“ „Ja, kündige den Job.“ oder „Nein, bleib darin.“

Ich bin nicht die andere Person. Ich fühle nicht ihre Gefühle. Zwar kann ich mich oft sehr gut hineinfühlen. Doch letztlich bin ich anders. Ich habe nicht dieselben Erfahrungen gemacht, ich habe nicht dieselben Fähigkeiten, nicht denselben Charakter und nicht die gleichen Bedürfnisse. Es ist deshalb nicht wichtig, was ich tun würde. Es geht hier nicht um mich. Es geht um diesen einzigartigen Menschen, der da ist und um eine Entscheidung ringt.

Was ich als Berater und Coach tun kann, ist Helfen herauszufinden, worum es dir, wenn du der Ratsuchende bist, eigentlich geht. Was dir wichtig ist im Leben generell und in diesem speziellen Fall. Ob das eine oder das andere für dich stimmiger ist. Wo du dich wohler fühlst – jetzt im Moment oder auch langfristig und auf die Zukunft bezogen. Ich kann dich hineinfühlen lassen.

Das ist nicht leicht mit sich selbst auszumachen. Gut, wenn dich jemand dabei begleitet. Das ist ein Teil meiner Arbeit.

Oft geht es bei den Beratungen darum, ob es besser ist, sich zu trennen oder zu bleiben.

Oft ist ganz viel Angst mit im Spiel

Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor finanzieller Not, Angst, nach der Trennung Freunde zu verlieren, Angst nichts mehr wert zu sein oder nicht mehr attraktiv genug zu sein. Angst niemanden mehr zu finden.

Da so viel Angst mitschwingt, ist es wichtig, herauszufinden, ob demjenigen eigentlich an diesem Menschen noch genug liegt. Oder ob es nicht einfach so viel bequemer und sicherer ist, in der vertrauten, wenn auch unglücklichen Beziehung zu bleiben. Die meisten Menschen verharren vor lauter Angst und Unsicherheit lieber im vertrauten, bekannten Elend. Zu schlimm ist die Aussicht, auf sich allein gestellt zu sein.

Andererseits ist es ein furchtbares Hin und Her der Gefühle. Eigentlich will derjenige was anderes im Leben. Da ist vielleicht die Sehnsucht nach Abenteuer und Abwechslung.  Grad in der Midlife Crisis. Ganz oft ist da der Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit und Interesse, sich endlich wieder begehrt und attraktiv fühlen. Oft fehlt es auch an gemeinsamen Unternehmungen. Echte Paarzeit zu zweit geht ab. Fehlende körperliche Nähe.

Nicht zu lange abwarten

Wenn ich etwas raten kann, dann ist es, nicht zu lange zu warten, wenn eine Unzufriedenheit chronisch wird. Fair wäre es, dem Partner gegenüber möglichst bald anzusprechen, was da für Sehnsüchte sind und ihm zumindest die Chance zu geben, sich entsprechend mit zu verändern. Es ist ja auch gut möglich, dass der andere genau so unzufrieden ist und bisher selber nichts angesprochen hat. Womöglich ist er dankbar für Veränderung und Abwechlsung.

Wenn wir jedoch von vornherein unterstellen, dass das mit diesem Partner ohnehin nicht möglich sein wird, nehmen wir ihm jede Chance.

Vor allem wenn gemeinsame Kinder da sind, ist es wichtig, nichts unversucht zu lassen, um sich gegenseitig wieder anzunähern, sich wieder zu entdecken, sich gemeinsam weiter zu entwickeln. Das geht nur durch viele Gespräche, extra investierte Zeit und den beidseitigen Willen zusammen zu bleiben. Eine Offenheit für die Wünsche und Bedürfnisse des anderen ist dabei nötig. Es müsste bei beiden noch der Wille da sein, sich wieder ineinander zu verlieben. Sich daran zu erinnern, was einen einmal zusammengebracht hat.

Das ist umso schwieriger, je länger es schon ein Nebeneinanderher-Leben war. Je länger einer der beiden schon innerlich gekündigt hat, seine Gefühle heruntergefahren, eingefroren, eingesperrt hat. Je länger die Überzeugung wieder und wieder im Kopf wiederholt wird: „Mit diesem Menschen bin ich nicht mehr glücklich und kann ich auch nicht glücklich werden.“, umso mehr ist kaputt gegangen an der Basis für die Beziehung.

Ist es erst mal so weit gekommen, ist es ein langer, schwieriger Weg, wenn diese beiden wieder zusammenfinden sollen. Oft ist es dann zu spät für einen der beiden. Und es gehören zwei dazu.

Wenn du also auch immer noch Margeritenblumen abzupfst: „Soll ich, soll ich nicht…“

Dann kannst du genauso gut eine Münze werfen mit der Frage: Trennung Ja oder Nein?

Das ist ganz ernst gemeint, denn das Gefühl, das du irgendwo in dir wahrnimmst, wenn du dir dann das Ergebnis auf der Münze anschaust, dieses Gefühl verrät dir deine innere Antwort. Nimmst du eine Enttäuschung wahr, eine Resignation oder eine Traurigkeit, dann bist du mit dem Ergebnis nicht zufrieden.

Sei ehrlich dir selbst gegenüber: Ist es wirklich der richtige Partner, mit dem du gemeinsam leben und alt werden möchtest? Dessen Schrulligkeiten du gerne erträgst, weil das so viel Positives ist, was du an ihm schätzt?

Stell dir diese Fragen

Die wichtigste Frage für mich ist:

  • Tut dir diese Partnerschaft überwiegend gut?

Tut dir dieser Mensch und das Zusammensein mit ihm überwiegend gut? Bereichert er dein Leben oder bremst er dich aus in deinem Glück?

Ebenso wichtige Fragen sind:

  • Ist der andere wirklich maßgeblich verantwortlich für dein Glück?

Was kannst du selbst an dir ändern und in deinem Leben, um dich glücklicher zu fühlen und um deine Partnerschaft als erfüllender zu erleben? Was kannst du selbst ändern und einbringen?

Da gibt es bestimmt etwas, was du selbst tun kannst. Für dich und dein eigenes Leben, ganz unabhängig von deiner Partnerschaft. Vielleicht kannst du auch mal allein ausgehen, ein paar Tage in den Urlaub fahren, ein neues Hobby beginnen. Eine neue Frisur. Kleidung, in der du dich attraktiv fühlst. Eigene Kontakte pflegen, nicht nur pärchenweise.

  • Bist du selbst denn ein guter Partner, eine gute Partnerin?

Das ist die Frage nach deinem Einsatz für die gemeinsame Partnerschaft.

 Auch da geht vermutlich einiges, was du mehr investieren könntest. An Überraschungen, netten Nachrichten, Aufmerksamkeit, Zeit nur zu zweit. Weißt du aktuell, wonach sich dein Partner sehnen würde? Du könntest ihn oder sie auch einfach danach fragen.

Die Frage ist nur, ob du dazu noch bereit bist. Bereit, für diesen Partner etwas zu ändern, dich mehr um ihn oder sie zu bemühen.

  • Sind überhaupt noch Gefühle da?

Empfindest du das Zusammensein schon lange überwiegend als Last ? Sind da wirklich gar keine Gefühle mehr und ihr beide  funktioniert nur noch, irgendwie, innerlich leer und ausgebrannt?

  • Was sagt dein Körper?

Bei Frauen ist es oft so, dass der Körper deutlich anzeigt, ob sie noch gerne mit diesem Mann zusammen sind oder nicht. Ist es ein Nein, äußert sich das dann in allerlei Beschwerden, die ein intimes Zusammensein unmöglich machen.

Häufige Entzündungen, die Sex verhindern, sind fast immer ein Aufschrei des Körpers, der sagt: da stimmt was nicht. Ändere was! Ändere was!

So was kann chronisch werden, wenn die Botschaft zu lange ignoriert wird.

Offenheit im Gespräch

Es muss dabei als Konsequenz nicht gleich die Trennung sein. Ihr könnt euch auch durch viele Gespräche und viel gegenseitigen guten Willen wieder aufeinander zu bewegen. Wenn der Wille auf beiden Seiten wirklich da ist.

Auf beiden Seiten, sonst bringt es leider nicht wirklich was.

Also wenn du fair sein willst und Kinder da sind. Redet miteinander. Lieber jetzt als noch länger zu warten. Bringt alles auf den Tisch. Ohne Vorwürfe und Beschuldigungen, denn die bringen euch nicht weiter. Sprecht alle Gefühle aus und was jeder so dringend braucht und sich wünscht. Wenn das schwierig und völlig neu für euch ist, so miteinander zu reden, dann sucht euch einen Paarberater, der euer Gespräch moderiert. Auch das ist Teil meiner Arbeit. Ich kann das. In deiner Nähe gibt es bestimmt auch jemanden. Such dir am besten jemanden, der Ahnung von gewaltfreier Kommunikation hat.

Nehmt euch regelmäßig und immer wieder gemeinsame Zeit und kuckt, ob ihr sie allmählich wieder zusammen genießen könnt.

Sei ehrlich mit dir selbst

Wenn das alles auf dich jedoch nicht zutrifft und entweder DU dir ein gemeinsames Leben gar nicht mehr vorstellen kannst und magst und  gar keine Gefühle mehr aufzufinden sind oder aber dein Partner verweigert sich jedem Gespräch und jeder Veränderung, dann weißt du schon, was du dir beim Münzwurf als Ergebnis wünschst.

Dann möchtest du lieber ein Leben ohne diesen Menschen. Dann tut er dir nicht mehr überwiegend gut, sondern zieht dich im Gegenteil sogar runter und schwächt dich. Zumindest ist das deine Wahrnehmung.

Fang bei dir an

Es kann auch hier sein, dass du das Problem für dein Unglücklichsein in dir trägst und es einfach mit dir mitnimmst. Dann hättest du mit dem nächsten Partner wahrscheinlich bald ähnliche Probleme. Genauso wie manche Leute ihre Arbeitsstelle immer wieder wechseln, weil der Chef so furchtbar ist und die Kollegen mobben und gemein sind. Bei der nächsten passiert es gleich wieder. Hm. Dann liegt die Ursache in dir drin. Dann musst du in dir was verändern und an deiner Persönlichkeit, an deinen Baustellen arbeiten. Deinen Schmerz auflösen, aus dem Schulddenken heraus kommen. Deinen Anteil daran erkennen.

Weil diese Möglichkeit immer besteht ist das für mich immer und auf jeden Fall der erste Weg: Kuck zuerst bei dir selbst. Was kannst DU tun. Was kannst du selbst tun?

Wenn du da natürlich schon seit Jahren dran arbeiten solltest und auch deinen Anteil bereits sehen kannst, dann kann es auch sein, dass eine Veränderung im Außen auch eine Veränderung im Innen leichter macht.

Doch in jedem Fall: eine Veränderung im Außen wird nicht reichen. Es kann die Dinge erleichtern und ins Rollen bringen. Wenn du selbst jedoch stehen bleibst und an deinen Denk- und Verhaltensmustern nichts änderst, wirst du dasselbe Problem bald wieder haben. Denn wir nehmen uns immer selber mit.

Ganz schön kompliziert , die Geschichte, hm?

Also zusammengefasst:

Wenn du wirklich etwas ändern willst, beginne innen, bei dir selbst. Finde heraus, was deine Verantwortung ist, was dein Einflussbereich ist und dann tu was du tun kannst. Bei dir selbst und auch im Außen.

Willst du auf dein Bauchgefühl hören? Vorsicht: die Angst stört dabei

Wenn du deine Intuition, deinen Bauch entscheiden lassen möchtest, dann ist die Entscheidung nur dann weise und gut für dich, wenn du es schaffst, die Angst dabei weg zu lassen.

Stell dich deiner Angst, geh durch die Angst hindurch, hin zu deinem Ziel.

Angst kann dich jahrelang in derselben unglücklichen Beziehung verharren lassen und du findest niemals heraus. Stell dir das mal vor, ihr beide, weit über 80 Jahre, immer noch zerstritten, eiskalt innerlich dem andern gegenüber, jeder krank vor lauter Ärger.

Wenn die Angst zu groß ist, Neues zu wagen, auf eigenen Beinen zu stehen, du aber weißt „Mit diesem Menschen werde ich niemals glücklich“ kannst du dir professionelle Hilfe gegen diese Angst holen. Zum Beispiel mit einem Coach an deiner Seite.

Oder: Ändere deinen Glaubenssatz in „Wenn ich mich selbst ändere, werde ich vielleicht auch mit diesem Menschen glücklich.“

Oder: Entscheide dich, endlich Ruhe zu geben und dich mit der gegebenen Situation und mit diesem Menschen als Lebenspartner abzufinden. Auch das kann erleichtern.

Nicht nur zwei Optionen

Will sagen: Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, nicht nur Ja oder Nein. Nicht nur Gehen oder Bleiben. Sicherlich wäre das eine klare Entscheidung, die sehr gut tun kann. Jedoch ist das nicht immer möglich und auch nicht immer nötig. Wenn Kinder da sind, seid ihr sowieso irgendwie weiterhin miteinander verbunden und müsst miteinander auskommen, euren Kindern zuliebe. Schließlich wollt ihr mal gemeinsam auf ihrer Hochzeit oder einem anderen wichtigen Fest sein können, oder? Für manche Paare ist auch eine offene Beziehung eine Lösung. Das will jedoch sehr gut überlegt und abgesprochen sein. Wenn einer nur dem anderen zuliebe darauf eingeht, wird es scheitern.

Nicht-Entscheiden ist das Schlimmste

Das Leben ist jedenfalls zu kurz für langes Verharren und Aushalten über viele Jahre hinweg. Jetzt ist deine Lebenszeit. Deshalb triff Entscheidungen. Für dich und für dein Glück. Denn wenn es dir gut geht, bist du auch wieder viel besser für andere da. Kannst ein besserer Partner sein, eine bessere Mutter, ein besserer Vater für deine Kinder usw.

Das Schlimmste ist tatsächlich, sich über Jahre hinweg nicht zu entscheiden und einfach in jeder Hinsicht unglücklich dabei zu sein. Eigentlich will ich jemand anderen, einen anderen Beruf oder ein ganz anderes Leben, doch kann ich nicht und trau ich mich nicht.

Ich verrate dir was: die Zeit löst nicht alles von selbst auf. Als ich mal in der Zeitung gelesen hab: 83Jähriger erschießt seine 79 Jährige Ehefrau nach 50 gemeinsamen Ehejahren mit der Begründung „Es war einfach zu schlimm. Er hat es nicht mehr ausgehalten.“ Da hab ich mir gedacht: Nein, so will ich nicht enden. Du kannst also 50 Jahre mit jemandem unglücklich zusammen sein und dann wirst du erschossen. Oder du erschießt ihn. Oder du kannst bis zur Rente in deinem Job unglücklich sein und kurz drauf an einem Herzinfarkt sterben. Das passiert tatsächlich recht häufig.

All das kann dein Leben sein, wenn du die Angst regieren lässt.

Triff wenigstens DIE EINE Entscheidung

Was du auch machst und wie du dich auch entscheiden magst, entscheide dich, glücklich zu sein. Schon jetzt. Denn selbst jetzt ist schon Vieles ganz gut.

Und allein diese Entscheidung wird alles Weitere ins Rollen bringen.

Ich entscheide mich, glücklich zu sein.

Namasté. Viel Freude auf deinem Weg in dein Glück.

Deine Kerstin von Lichtfinder

 

Dazu aus meinem Blogarchiv:

https://www.lichtfinder.com/soll-ich-soll-ich-nicht/

Ein Unglück nach dem anderen? Die Pechsträhne will nicht abreißen? Hier erfährst du, warum das manchmal so ist und wie du da wieder raus kommst. In eine gute Energie, in den Flow, so dass du zu einem Glücksmagneten wirst, der das Glück magisch anzieht.

Tage wie dieser

Kennst du auch diese Tage, an denen alles schief geht? Und das kann sich hinziehen über mehrere Tage, Wochen, manchmal sogar über Jahre, wo wirklich ein Ereignis auf’s andere folgt. Mal sind’s große Geschichten, mal sind‘s viele Kleinigkeiten, die einem jedoch das Leben ganz schön schwer machen.

Da denkst du dann auch echt, ne „Pechsträhne“, also zurzeit läuft irgendwie alles verkehrt.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich früher total gestresst und gehetzt den Hund und das zweite Kind verpacken wollte, um rechtzeitig zum Kurs zu kommen, den ich leitete. Hatte Materialienkorb dabei und wollte den  Kinderwagen im Auto mitnehmen. Da hab ich mir beim Zusammenklappen des Kinderwagens so dermaßen schmerzhaft die Hand eingeklemmt! Auuuu!

Das Kind war bockig und müde, der Hund wollte nicht allein bleiben und ist wieder raus gewischt und die Zeit ist mir so sehr davon gelaufen.

Ich erinnere mich noch so gut an den starken Schmerz in meiner Hand, der noch oben drauf kam zu all dem Ärger, der vorher schon da war und meinen Gedanken: „Das musste jetzt auch noch sein.“

Wenn man in so einer Energie ist, dann geht sprichwörtlich alles schief.

Warum passiert mir das schon wieder? Stromausfälle, Küchen- und Haushaltsgeräte, eine wahre Serie an Geräten, die nacheinander oder sogar gleichzeitig kaputt gehen.

Dann noch ein Wasserschaden oder ein Unfall obendrauf.

In Folge 13 hab ich gesagt „Das Leben ist immer für dich“.

In solchen Momenten denkt man natürlich erst mal:

„Ist es nicht! Sonst würde mir doch nicht so viel Scheiße passieren!!!!“

Ich weiß mittlerweile: Ist es doch. Es ist für mich. Und wenn eben mal wieder so viel Sch… passiert, (mir dann auch wieder mal alles weh tut. Bei dir ist es dann vielleicht die Migräne, die Haut wird schlimmer oder die Allergie stärker oder ein anderes altes Leiden, das sich wieder meldet.

Dann weiß ich: Ich bin verkehrt unterwegs. All das sind rote Warnschilder des Lebens, die mir zeigen wollen: „STOPP, du bist in der falschen Richtung unterwegs, deine Energie stimmt nicht. So negativ wie du grade drauf bist, ziehst du das Unglück magisch an.“

Und darin liegt genau der Schlüssel der magischen Veränderung. Das Leben sagt mir auf unangenehme Weise: „Ändere was! Ändere deine Schlecht-drauf-Energie. Deine Opfer-Haltung, ändere dein Mangel- und Schulddenken.“

Alles Scheiße? Ja, wenn du das denkst, dann wird es schon so sein. Dann spiegelt dich das Leben eben. Das Leben spiegelt dich. Wieder und wieder. Wie innen, so außen.

Gleiches zieht Gleiches an

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht.

Es ist ein spirituelles und physikalisches Gesetz zugleich. Egal, es bewahrheitet sich einfach immer wieder. Sendest du Stress, Jammern, Schimpfen, Schuldzuweisungen aus, bekommst du entsprechendes zurück.

Nun kommt natürlich gleich der Einwand: Ja, heißt das dann, ich bin schuld, wenn mir alles Mögliche zustößt, wenn ich krank bin oder verarmt, verschuldet usw.?

Dazu sage ich: Schuld ist ein Konzept, das nicht hilfreich ist. Lassen wir es besser fallen.

Was letztlich alles beteiligt ist, werden wir Menschen wohl niemals mit letzter Gewissheit wissen. Dass wir einen Anteil an der Entwicklung der Geschehnisse haben, ist jedoch unbestritten. Und selbst wenn es so etwas wie Karma oder Schicksal geben sollte, so haben wir auch darin einen gewaltigen Spielraum, wo wir mitspielen, mithandeln, mitbeeinflussen dürfen und können.

Und in Familien, die direkt vom Pech verfolgt sind, da ist offenbar jede Menge schlechter Energie unterwegs. Das klingt nun vielleicht für manche zu esoterisch.

Doch das, was ich zusammenfassend als schlechte Energie bezeichne, ist die Summe aus Gedanken und Verhaltensmustern, Gewohnheiten und Glaubenssätzen.

Dass diese Familienmitglieder davon jede Menge ungünstige haben, ist nun nicht ihre Schuld. Es ist einfach so, weil so etwas von Generation zu -Generation weitergegeben wird. Genauso wie Essgewohnheiten, Schlafgewohnheiten, Ordnungsgewohnheiten, Suchtgewohnheiten, Beziehungsprobleme, Streitkultur usw.

Wenn du nun in so einer Familie aufgewachsen bist, in der Beziehungsprobleme an der Tagesordnung sind, Streit, Trennung bekannte Phänomene sind, jede Menge negativer Glaubenssätze gepflegt werden wie „Eigenlob stinkt.“ „Das Leben ist ein Kampf.“ „Man muss sich anstrengen und hart arbeiten für seinen Lebensunterhalt.“ „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ „Liebe muss man sich verdienen.“ „Wohlstand ist was, was andere haben. Wir müssen schauen, wie wir über die Runden kommen.“

Dann ist es kein Wunder, wenn auch in deinem Leben dieselben Probleme fortbestehen. Ob es Übergewicht ist, Alkoholsucht oder Streitsucht und die Suche nach dem Schuldigen. Oder dieses Mangeldenken. Das fehlt und das fehlt.

Was ist das Ergebnis? Alles Mögliche fehlt und ist zu wenig in deinem Leben.

Du hast immer zu wenig Geld, zu viel ungesundes Essen in deinem Kühlschrank und streitest zu oft mit deiner Familie. Alles erlernte, tradierte Verhaltens- und Denkweisen. Tradiert, also als Tradition übergeben, von der Großmutter zur Mutter zu Tochter, vom Großvater zum Vater zum Sohn oder auch überkreuz die Geschlechter.

Du kannst daraus ausbrechen. Heute. Jetzt. Wenn du dich entscheidest, diese Kette nicht mehr weiterzureichen und nicht mehr länger daran festzuhalten.

Womöglich ist es ja gar nicht so dramatisch in deinem Leben und es lief schon einiges gut, aber zurzeit bist du eben in einer Negativspirale, in der so vieles nicht rund läuft.

So geht es von nun an aufwärts

Und wie kommst du nun in die richtige Haltung, in die richtige Energie, so dass du Gutes anziehst, nach dem unbestechlichen Gesetz der Anziehung?

  1. Den Boden bereiten für Sonnenblumensamen (befreien von all den Steinen, den Schädlingen und dem Unkraut)

Loslassen. Ich lasse jetzt los. Zeit, die Hände, den Kopf und das Herz frei zu bekommen für so viel Schönes, Gutes.

Vergangenes loslassen, Groll loslassen.

Dazu kann sehr gut ein altes Hawaiianisches Ritual helfen, das ich gerne separat in einer Folge noch genau vorstellen kann:

Es heißt Ho’oponopono und besteht aus nur 4 Sätzen.  Ich verwende sie anschließend in der kleinen Energie-Übung, jedoch nicht wortwörtlich.

  1. Besten Dünger in den Boden hineingeben. In die gute Energie kommen. (mit Danken und ganz viel Liebe hineingeben)
  • Danke sagen. Danke für alles, was da Gutes ist. Alles was du hast. Augen auf, wahrnehmen, was da Gutes ist. Fokus auf Licht

Danke, für das, was du möchtest, so als wäre es schon da.

  • Liebe und gute Wünsche aussprechen. Für andere und für mich selbst.
  1. Sonne und Wind sind gut für die wachsenden Sonnenblumenpflänzchen. Sprache /Wortschatz anpassen:
  • Sonne auf die Pflänzchen scheinen lassen:

bedeutet Gutes wahrnehmen und überbetonen. Sensationell. Hervorragend. Richtig genial. Wundervoll.

  • Wind drüber geben: Negatives sprachlich herunterspielen, unwichtig machen.

Wie geht es dir? – Suboptimal. Nicht ganz so toll. Ein etwas unangenehmes Gefühl. Leicht irritiert.

  • Jammern aufhören. Fokus auf Licht. Die Pflanzen wachsen der Sonne entgegen.
  1. Atme tief ein und aus. Und schaue den Pflanzen wohlwollend und mit Freude beim Wachsen zu. Genieße dabei die gute Energie in deinem gesamten Körper

 

Die versprochene Energie-Übung kommt in Folge 15 des Lichtfinder Lebensfreude Podcasts. Diese gibt es nur zum Hören.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Erfolg damit.

Lass mich wissen, wenn sich etwas in deinem Leben verändert, dadurch , dass du bewusst eine neue Haltung einnimmst und damit in eine positive Energie kommst.

Jetzt darf der Flow der guten Energie beginnen.

Deine Kerstin von Lichtfinder

PS: Höre dir diesen Text an. Auf allen gängigen Podcast-Apps wie Apple Podcasts, iTunes, Spotify, Castbox findest du den Lichtfinder Lebensfreude Podcast.

https://podcasts.apple.com/de/podcast/lichtfinder-der-lebensfreude-podcast/id1516900682

Lichtfinder Podcastfolge 10 (Transkript)

Kaum Energie? Wie du mehr Kraft bekommst für wichtige Aufgaben.

Wenn du allein beim Gedanken an deine Aufgaben erschöpft bist…

Kennst du das auch?

Schon am Morgen im Bett beginnt die anstrengende Arbeit. Nur in deinem Kopf. Die Augen sind noch zu, doch im Gehirn rattert schon die To-Do -Liste durch: Noch Einkäufe erledigen, Rechnungen bezahlen, Kind zum Ballett fahren und das Projekt für die Arbeit vorwärts bringen. Denn Geld will ja auch verdient werden. Außerdem ist da noch die Ablage zu machen, denn in dem ganzen Zettelkram findest du schon gar nichts mehr. Hundeentwurmung und Zeckenschutz steht an und die Wohnung schaut aus wie bei Hempels. Berge von Wäsche türmen sich auf und ach ja, der Garten – ein Biotop mit allerlei Unkräutern, die wild wuchern.

Beim Frühstück kommt dir der Gedanke immer mal wieder dazwischen: Ich muss unbedingt noch, ich sollte endlich, das hab ich auch immer noch nicht gemacht, ich wollte doch schon so lange….,  Mann, schon wieder eine Woche vergangen und die Steuererklärung hab ich auch noch nicht…

Im Badezimmer und beim Duschen wird die Erschöpfung dann immer größer, dabei… hast du eigentlich noch gar nichts von all dem gemacht. Kommt dir das bekannt vor?

Dass allein der Gedanke an all die bevorstehenden Aufgaben und Projekte dich immer schwächer werden lässt. Die Last  auf dem Rücken fühlt sich immer schwerer an, mit jedem weiteren Gedanken daran? Das ist schon seltsam oder? Wenn du es genau betrachtest, hast du deine ganze Freizeit bzw. jede freie Minute zwischen zwei Dingen damit verbracht, in Gedanken Schwerstarbeit zu leisten. Kein Wunder, dass du erschöpft bist.

Wie kriegen wir bloß unseren Kopf frei? Wie schaffen wir es bloß, nicht schon vorher in Gedanken zu arbeiten, wo wir doch noch gar nichts tun?

Zum einen würde ich mal das Hirn entlasten und eine Liste aufschreiben, in drei Spalten: Heute – Bald – Irgendwann.

Dann steht schon mal alles auf dem Papier und ich brauche nicht mehr ständig dran denken.

Dann kuck mal nur auf „heute“.  Muss das wirklich alles heute sein? Ist das überhaupt realistisch und menschenmöglich machbar? Ohne völlig am Rad zu drehen? Kann man dabei überhaupt noch entspannt bleiben? Wenn du die letzten drei Fragen mit Nein beantwortest, dann streiche unbedingt was von deiner Heute Liste bzw. kürze ein. Es sei denn du willst durchdrehen.

Glaub mir, kein Spaß, auch nicht für deine lieben Mitmenschen, die dich dann so ertragen müssen.

Bestimmt gibt es da auch Hauptbereiche, die heute so anstehen wie Büroarbeit – Haushalt – vielleicht der Luxus Fitness.

Wie wäre es, wenn du jedem von diesen Bereichen mal in Gedanken ein Symbol gibst: zum Beispiel der Büroarbeit ein Laptop-Symbol, dem Haushalt einen Putzeimer mit Lappen und dem ungeliebten Fitnessprogramm die Turnschuhe.

Welches Bild wählst du für deinen eher ungeliebten Bereich? Siehst du das Symbolbild  vor dir?

All diese Bereiche stehen heute für dich an. Die Bilder sind groß vor dir farbig und ganz nah. Wie wäre es, wenn du jetzt nacheinander jedes dieser Symbolbilder mal auf Schwarz-Weiß schaltest und dann eins nach dem anderen ganz weit weg schiebst. Bis ganz hinten an den Horizont. Und wie das mit Dingen so ist, die da ganz weit weg hinten am Horizont sind, sie sind ganz klein geworden. Klein und weit weg. Irgendwie unwichtig im Moment.

Du kannst genauso für die eine ungeliebte Aufgabe, die heute ansteht, ein Symbolbild erfinden. Es schwarz-weiß stellen und weit weg schieben in  Gedanken, bis zum Horizont.

Merkst du was?

Der Raum um dich herum ist auf einmal frei geworden. Die Bilder sind weit weg, schwarz-weiß und winzig klein. Du stehst oder sitzt hier und tust gerade – nichts. Genau das. Du tust gerade nichts. Und wenn du nichts tust, hast du gerade  frei und kannst einfach durchatmen. Kannst einfach tief durchatmen. Fühle, dass du jetzt gerade nichts tust und das darf jetzt gerade sein. Genau so. Genieße es ein paar Minuten. Atme und tu mal ganz bewusst gar nichts.

Nun überlege dir, welchen Bereich, du ein kleines Stück näher heranholen möchtest. Und welche eine Aufgabe daraus du dir jetzt holen und angreifen magst. Ja, magst. Denn du tust es , weil es dir irgendwie wichtig ist.

Es hat mal wieder zu tun mit deinen Werten und Bedürfnissen. Darum ging es ja schon ganz viel in den vorherigen Folgen.

Welche eine Aufgabe packst du jetzt an und ziehst sie durch?  Danach kannst du diesen Bereich beruhigt wieder Richtung Horizont schicken. Da ist er gut geparkt. Jeder Mensch kann nämlich immer nur eine Sache tun. Das hast du womöglich schon einmal gehört😉

Und so darfst du dir jetzt eins vornehmen. Eins. Und später ein anderes. Alles schön nacheinander. Und weil du keine Maschine bist und weil du hier nicht in einem Straflager bist, darfst du dir dazwischen kleine Pausen gönnen. Ganz bewusst. Nichts tun. Ja, schon wieder. Und du darfst den Raum um dich herum genießen, im Hier und Jetzt. Alles andere wartet, es läuft dir ganz bestimmt nicht davon. Versprochen. Nicht der Berg Wäsche, nicht die Ablage… Nichts läuft dir davon.

Dann entscheidest du, welcher Bereich als nächstes dran kommt und ziehst dir wieder eine Aufgabe heraus. Nur eine.

Wir tun manchmal so, als müssten wir alles gleichzeitig erledigen können.

Doch wie geht es jemandem, der das auch nur versucht? Ganz ehrlich: Er macht nix gscheit. Nix wirklich gut. Nix wird in Ruhe, nix wird mit Liebe getan. Der Kopf von so einem  Menschen ist logischerweise ein einziges Chaos mit wild durcheinander wirbelnden Gedanken. Drum lass dir Zeit, lass den Sturm sich legen, alle Dinge dürfen sich setzen und warten. Keiner wird am Ende seines Lebens sagen: Ach hätt ich doch mehr Zeit mit Hausarbeit verbracht und noch ordentlicher meine Schränke organisiert. Wenn du Lust drauf hast und du wieder mehr finden willst in deinem Schrank, wirst du dir die Zeit nehmen. Dann hat das mal Priorität. Ansonsten bist du kein schlechter Mensch, wenn nicht alles gleichermaßen tipptopp in deinem Leben ist.

Wer willst du sein? Ein völlig unruhiger Geist, der 20 Dinge gleichzeitig erledigen will? Oder ein entspannter Geist, der den Überblick behält und bewusst eine Aufgabe erledigt und dann bewusst Ruhe genießt. Und später die nächste Aufgabe erledigt.

Das Unperfekte aushalten, ja das will geübt werden. Warum solltest du dich darin üben, Dinge mit Ruhe und einfach unperfekt zu erledigen?

Weil du nicht deine Aufgaben bist.

Du bist nicht deine Aufgaben. Du bist nicht der Haushalt, du bist nicht die Büroarbeit, du bist nicht dein Job, du bist nicht das Fitnessprogramm.

Ja, wer bist du denn?

Du bist dein ICH, das hier steht oder sitzt und in Ruhe wählen kann. Du darfst wählen, was du jetzt machen möchtest. Du darfst dir die Zeit nehmen, die für diese Aufgabe nötig ist. Du darfst Prioritäten setzen und der Aufgabe jetzt Priorität geben, die dir gerade wichtig ist.

Nicht alles muss heute dran sein. Nicht alles muss 100 %ig erledigt werden. Tatsächlich kann das Wenigste überhaupt so genau erledigt werden, wenn du auch noch anderes in deinem Tag tun möchtest.

Wenn du Lust auf Bewegung hast, ist ein 20 minütiger flotter Spaziergang in der Natur besser als sich heute gar nicht mehr zu bewegen.

Also magst du dich mal drauf einlassen, dich mit weniger zufrieden zu geben?

Also nochmal: Du bist nicht deine Aufgaben. Du bist dein ICH und du wählst dir deine Aufgaben. Du wählst die Intensität oder die Genauigkeit, mit der du etwas erledigst. Du wählst, wie viel Zeit dir das wert ist. Wie viel Zeit bist du bereit für xy zu verwenden? Für die Ablage zum Beispiel. Dann mach das heute genau so. Nicht mehr. Nur dann mehr, wenn du plötzlich noch Lust auf mehr hast.

Du bist der Entscheider.

Das Leben darf doch Spaß machen, oder? Oder muss es anstrengend sein???

Ist das Leben für dich ein Kampf? Ein ewiges Hamsterrad?

Dann wird es Zeit für eine neue Metapher.

Denn solange deine Metapher fürs Leben eine Anstrengende ist, wird es leider auch so bleiben.

Wie soll das Leben für dich sein? Welche Metapher magst du deinem Leben geben? Soll es weiterhin wirklich ein Hamsterrad sein? Weiterhin ein Kampf?

Finde gerne eine Metapher, die gut zu deinem Leben passt.

Mein Leben zum Beispiel… soll eine Entwicklung  sein, hin zu immer mehr Frieden im Herzen und so viel Freude wie möglich.

Es gibt Aufgaben, die mehr Energie kosten als andere. Es gibt Menschen, die mehr Energie kosten als andere.

Wähle bewusst deine Aufgaben und deine Zeit mit Menschen so, dass du noch genügend Energie am Abend hast, deine Freizeit zu genießen. Sonst ist es doch kein lebenswertes Leben, oder?

Mach dir die Gestaltung unangenehmer Aufgaben so leicht und so schön wie möglich. Mit Musik dabei oder einem Podcast auf den Ohren geht manches so viel leichter.

Du kannst auch jeden Tag auch Aufgaben wählen, die dir Energie geben.

Gibt es da welche?

Dein Wert als Mensch hängt nicht davon ab, wie gut du deine Aufgaben erledigst. Denn  – ich wiederhole mich – du bist nicht deine Aufgaben. Dein Wert als Mensch ist unabhängig von deiner Leistung.

Wer willst du sein? Was willst du tun? Was ist dir heute und grundsätzlich wichtig? Erlaube dir selber, nur heute, manches einmal weniger genau zu machen – und halte es bitte aus. Warum lege ich dir ans Herz, das auszuprobieren? Weil du vielleicht entspannt Zeit haben möchtest für schöne andere Dinge. Ist das so?

Das Leben darf leicht gehen. Ja tatsächlich, es darf leicht gehen.

Mach deine eine Aufgabe heute gerade gut genug. Du darfst dabei sehr großzügig sein mit dir selbst. Denn du bist nicht deine Aufgabe. Du wählst deine Aufgaben im Leben.

Und wenn du so in aller Ruhe eins nach dem anderen wählst, alles andere weit hinten zum Horizont schickst als kleines schwarz-weiß Bildchen, dann hast du ganz automatisch viel mehr Raum zum Atmen und viel mehr Energie in dir für Aktivitäten, die dich dann nochmal richtig auftanken, weil du sie einfach gerne machst.

Also: Was planst du Schönes für heute? Was planst du Schönes für morgen?

Freu dich drauf. Du gestaltest. Wie es dir gefällt. Alles andere kann warten, da hinten am Horizont.

Was kannst du heute mitnehmen?

Ich bin nicht meine Aufgaben. Die sind weit dort hinten.

Ich bin ich. Hier, mit Raum um mich herum zum Atmen.

Ich wähle, was ich tue.

Ich mache in Ruhe eins nach dem anderen. Es darf wenigstens heute mal unperfekt und gut genug erledigt werden. Vielleicht morgen auch nochmal. Und wenn es mir gefällt, immer öfter.

Welche Metapher möchte ich wählen für mein Leben?

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Deine Kerstin von Lichtfinder

Was hab ich mich früher geärgert! Es gab Tage, da folgten weder die Kinder in der Schule, noch meine zu Hause, noch der Hund. Ärgerst du dich auch so oft, über Gott und die Welt? Meine Mutter  – ein sehr gelassener, in sich ruhender und zufriedener Mensch übrigens – hat manchmal zu mir gesagt: Kerstin, ärger dich doch nicht so.

Doch, wie bitteschön, hätte ich das anstellen sollen? Mich nicht mehr ärgern.

Ich hatte damals wohl schon so eine Ahnung, dass mein Unterbewusstes auf Botschaften mit nicht einfach nicht reagiert. Wenn ich mir selbst gesagt hätte: Ich will mich nicht mehr ärgern, dann hätte mein Unbewusstes das Wörtchen nicht einfach geschluckt und angekommen wäre: ärgern, ärgern… – ja, das hab ich zu oft gemacht, mich ärgern.

Wie kann man nur? Warum tut jemand nur so was? Warum passiert das mir?

Nicht selten ist auch Wut dabei, vermischt mit dem Ärger. Manchmal auch Hilflosigkeit.

Wir ärgern uns über unsere schlampigen Kinder, über unseren gedankenlosen Lebenspartner oder die lieblose Ehefrau, über die arrogante Kollegin oder den faulen Kollegen, über den gleichgültigen Bruder oder die besserwisserische Schwester, über den herzlosen Chef oder die meckernde Chefin, den neugierigen Nachbarn auf der einen Seite und die nervige Nachbarin auf der anderen Seite. Über das blöde Wetter, die verkommene Gesellschaft, die Umweltsünder, die ihren Müll am Rastplatz liegen lassen und über ungerechte oder hirnlose Politikentscheidungen.

Im Ausdruck Ich ärgere mich … steckt eigentlich schon das Problem und gleichzeitig die Lösung drin. Es ist ein aktives Tun, wenn ich mich ärgere. Ich mach das. Und was ich das mache, kann ich damit auch aufhören mich zu ärgern.

Erinnere dich: Du bist verantwortlich für die Gefühle, die in dir entstehen. Der andere Mensch mag mit dem was er sagt oder tut, der Auslöser sein, doch der Ärger entsteht in dir selbst.  (höre dazu Folge 5 noch an oder nochmal an)

Schaun wir uns also an, wie du dir deinen Ärger machst. Denn wenn, du das verstanden hast, dass du dir tatsächlich deinen Ärger machst, dann kannst du es auch sein lassen und zukünftig andersdamit umgehen. Wie machst du dir also deinen Ärger?

Vermutlich so ähnlich wie die meisten Leute.

Du steigerst dich rein, mehr und mehr. Mit jedem Gedanken, mit jedem inneren Satz in dir. Meist gehen die Gedanken in eine ganz eindeutige Richtung: Schuldzuweisung, Vorwürfe, Unverständnis. Der versteht mich nicht, der hat ja kein Gefühl, der ist schuld, der will mir was.

Wir unterstellen der anderen Person böse Absicht, wir sind überzeugt, dass sie uns was Böses will oder dass sie bestenfalls einfach zu dumm ist, um anders zu denken und zu handeln. Der Fleischesser, dem es offensichtlich völlig wurscht ist, wie es den armen Tieren geht, Hauptsache ihm schmeckt‘s und das Fleisch ist billig und täglich auf dem Teller. Der Nachbar, der aus lauter Boshaftigkeit einfach den Ast unseres Baumes abgeschnitten hat. Die Politiker, die nur auf ihren Profit aus sind. Der Autofahrer, der absichtlich so langsam vor mir her schleicht, der Sonntagsfahrer, der!

Es läuft darauf hinaus, dass wir unterstellen, dass derjenige oder sogar womöglich alle heute gegen uns sind. Die Schuld liegt eindeutig bei den anderen. Wenn die nur endlich anders wären, ja, dann könnte es mir auch besser gehen und ich wäre entspannter, glücklicher, freier.

Wir bewerten also das Verhalten eines anderen Menschen. Wir bewerten Situationen und meinen zu wissen, ganz genau zu wissen, warum andere das tun, was sie eben tun. Warum sie sich so benehmen. Und um es noch schlimmer zu machen, unterstellen wir dem anderen böse Absicht.

Der will das doch so, klar. Der will mich ärgern oder ist einfach zu doof, anders zu denken.

Dazu erzähle ich dir mal eine Geschichte, die sich ungefähr so zugetragen hat.

Ein Mann sitzt in einem Zugabteil. Seine Kinder lärmen wild herum, springen durchs ganze Abteil und belästigen die anderen Fahrgäste. „Er sagt einfach nichts“, denkt sich ein anderer Fahrgast. „Wie kann man nur so gedankenlos sein? Ich muss mich auf meine Arbeit am Laptop konzentrieren, die Frau da drüben wollte schlafen. Vollkommen unverantwortlich. Und diese Kinder –frech und unerzogen.“ Eine Weile kocht die Wut in ihm hoch, er steigert sich mehr und mehr hinein und schließlich steht er auf. Mit kaum unterdrücktem Ärger versucht er, höflich zu bleiben und zischt „Wollen Sie ihre Kinder nicht mal zurechtweisen? Hier fühlen sich manche Fahrgäste gestört. „Ach, wissen Sie“, antwortet der Mann mit müder Stimme und atmet schwer. „Das tut mir leid, wenn wir andere gestört haben. Wir kommen gerade vom Krankenhaus. Die Mutter meiner Kinder ist eben gestorben und wir sind noch völlig durcheinander. Ich kann noch gar keinen klaren Gedanken fassen und die Kinder können es kaum begreifen, was passiert ist.“ Betreten entschuldigt sich der Fahrgast. Wenn er nur gewusst hätte…

Wir Menschen bewerten und bewerten, den ganzen Tag lang und das ist natürlich, alle machen das so. Wenn du jedoch aufhören willst, dich zu ärgern, dann prüfe doch mal deine Bewertungen. Werde dir überhaupt bewusst, dass du bewertest. Du kannst die ganze Wahrheit gar nicht wissen. Du kennst immer nur einen kleinen Teil davon!

Schlampig, boshaft, nachlässig, gemein, hinterlistig, arrogant, gedankenlos, ungerecht, dumm, faul… alles negative Bewertungen, die den Menschen in eine bestimmte Schublade schubsen, aus der er fast nicht mehr herauskommt.

Und hast du dir übrigens einmal so ein Bild von jemandem gemacht, Klappe zu – Affe tot, dann kommt derjenige aus der Schublade auch kaum jemals wieder heraus. Und alles, was er zukünftig macht, passt genau ins Bild und bestätigt deine Meinung nochmal mehr. So wirst du gar nicht bemerken, wenn dein bekanntermaßen „schlampiges“ Kind mal in einem Bereich ordentlicher war als sonst, denn es passt nicht ins Bild, das du dir von ihm gemacht hast.

Und wo du deine Aufmerksamkeit hinlenkst, dahin geht deine Energie. Das heißt, das Kind wird seinem Ruf gerecht werden und alles ganz unbewusst tun, um seiner Rolle gerecht zu werden und ins Bild zu passen. Das Problem verschärft sich. Es wird tatsächlich immer schlampiger. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, ein bewiesenes psychologisches Phänomen. Durch deine negative Erwartungshaltung befeuerst du also das Problem noch.

Aus dem Teufelskreis der Bewertungen und des Ärgers kommst du nur wieder heraus, wenn wenigstens du aus diesem bekannten Muster ausbrichst. Und es reicht tatsächlich, wenn einer im System sich beginnt zu ändern. Dann ändert sich nämlich das ganze System. Auf diese Weise kommst du auch mit der nervigen Nachbarin oder dem gleichgültigen Chef in Zukunft besser klar.

Dafür musst du etwas bei dir ändern. Denn, wenn du immer auf dieselben Situationen mit den gleichen Gedanken reagierst, beschwörst du immer wieder denselben Ärger in dir herauf. Der macht dich kaputt, der schadet nur und bringt nichts. Schon gar nicht, wenn du dich regelmäßig über dasselbe ärgerst, aber dann nichts tust, damit es irgendwie besser werden könnte.

Weil…den anderen kannst du ja eh nicht ändern, denkst du dir vielleicht.

Und das stimmt wohl. Anfangen kannst du nur bei dir selbst. Da, wo dein Ärger entsteht. In deinen Gedanken und mit deinen Bewertungen kannst du anfangen. Und du kannst und darfst auch immer die Konsequenzen aus dem Verhalten anderer ziehen. Manchmal genügt es nämlich nicht, etwa neu zu interpretieren, dem Bild einen neuen Rahmen zu geben.

Manches ist für dich einfach inakzeptabel. Dann sprich das aus. Sprich das Problem im Detail an und stelle eine klare Bitte. Wenn dieser nicht entsprochen wird, bist du frei, wieder für dich zu entscheiden und vielleicht weitreichendere Konsequenzen zu ziehen.

Beim Ansprechen von Problemen, beginne am besten mit deiner Beobachtung: mit dem, was du wahrnimmst, was du hörst, was du siehst.

Versuche, daraus mal jegliche Bewertung herauszulassen.

Statt: Der Idiot vor mir fährt wie eine Schnecke.

  • Er fährt 40. Ich weiß nicht, warum er so langsam fährt.

Statt: Nie hast du Zeit für mich.

  • Die letzten Wochen haben wir keinen Abend zu zweit etwas unternommen.

 

Und ATME! Atme und spüre, was bei dir zu kurz kommt. Welches Bedürfnis kommt gerade bei dir zu kurz? Was brauchst du eigentlich gerade so dringend?

Dass du rechtzeitig zu deinem Termin kommst und dich als verlässlich erweisen kannst?

Dass du mal wieder Nähe erlebst? Oder ist es eher Abwechslung?

Atme in dein Herz und spüre dabei dein Bedürfnis.

Denk dir:  Der andere, ob Kind oder alter Mensch, Chef oder Politiker, ist ein Mensch. Ein Mensch, der sich, mit dem, was er tut, ein Bedürfnis erfüllen möchte. Die Absicht ist immer, sich selbst damit etwas zu erfüllen. Selbst bei jemandem, der anderen hilft. Der möchte einen wichtigen Beitrag leisten, damit er sich gebraucht, gut und wichtig fühlen kann.

Was ein anderer tut oder sagt, hat (fast) nichts mit dir zu tun! Du bist nur zufällig Teil des Spiels. Was ein anderer Mensch tut, hat in erster Linie immer nur mit ihm selbst zu tun. Nachdem du dich mit deinem Bedürfnis verbunden hast, hineingeatmet, bist du vielleicht eher bereit, dich mal kurz wenigstens in die Schuhe des anderen zu stellen.

Stell dich bitte mal ganz kurz hinein. Was versucht sich derjenige wohl gerade, damit zu erfüllen? Kannst du das ein bisschen nachempfinden?

Das ist auch sehr schwierig, denn du bist nicht der andere Mensch. Du hast nicht seine Gefühle gefühlt, nicht seine Erfahrungen erlebt. Deshalb kannst du eigentlich auch nicht über ihn urteilen.

Die Strategie des anderen ist vielleicht sehr unglücklich gewählt gewesen und hat dir Leid verursacht. Doch in dem Moment kann der andere grad nicht anders. Er oder sie hat einfach grad nichts anderes zur Verfügung. Nicht das Wissen, nicht die Fähigkeit, nicht die Weitsicht, nicht die Klarheit…

Das soll nun keineswegs alle Taten gutheißen. Doch das Konzept von Gut und Böse bringt uns nicht weiter. Was uns weiter bringt, ist, in Dialog miteinander zu kommen.

Was ist mein Einflussbereich? Was kann ich tun?

Ich kann offenlegen, wie es mir geht mit einem Verhalten bzw. einer Situation. Ich kann meine Beobachtung genau beschreiben und deutlich machen, was das mit mir macht. Dass ich sauer bin, weil der Ast meines Baumes vom Nachbarn einfach abgeschnitten wurde, ohne dass ich davon wusste. Dass ich gefragt werden möchte. Dass ich mir Wiedergutmachung wünsche. All das kann ich tun. Das ist mein Einflussbereich und dann kann ich meinen Ärger, loslassen und muss mich nicht gleich wieder über etwas ähnliches ärgern. Mein Ärger hat mich übrigens ins konstruktive Handeln gebracht hat (danke dafür!). Dann hat er seinen Sinn erfüllt und ich kann ihn loslassen.

Dann kann ich meinen Fokus auch mal ganz bewusst auf etwa Positives lenken (auf Licht, nur heute!) und will alles bemerken, was irgendwie positiv von der früheren Ärger-Seite her kommt.

Wie erstaunt werde ich sein, wenn dann immer mehr Positives herüber kommt und überhaupt ein viel besserer Tag draus wird, weil ich nach dem Ausschau halte, was funktioniert. Where the attention goes, energy flows.

So kann immer mehr Gutes in meinen Tag und in meine Beziehungen kommen. Denn, was ich erwarte, tritt meist auch ein.

Heute passiert womöglich sogar ein kleines Wunder für dich.

Ich fasse nochmal das Wichtigste zusammen. Was kannst du heute mitnehmen, um dich ab sofort weniger zu ärgern?

  1. Ich bin mir bewusst, dass der Ärger in mir entsteht. Er hat eine Funktion. Ich mach was draus und sorge für mich.
  2. Ich prüfe meine Bewertung und spreche im Detail aus, was ich beobachte.
  3. Ich sage offen, wie es mir damit geht und was ich brauche, was mir wichtig ist.
  4. Ich stelle eine klare Bitte, die wirklich erfüllbar ist.
  5. Ich ziehe notfalls meine Konsequenzen und tue, was mir gut tut, was ich selbst tun kann.
  6. Ich konzentriere mich mal einen Tag lang auf alles, was funktioniert und mir positiv auffällt. Das spreche ich den Menschen gegenüber auch an und sage, dass mich das freut, weil mir… wichtig ist.

Als nächste Folge gebe ich dir eine kleine Selbsthypnose gegen den Ärger.

Ich wünsche dir einen Tag mit mehr Frieden im Herzen.

Deine Affirmation:

Ich bin immer mehr im Frieden mit mir und der Welt.

Immer bist du im Frieden mit dir und der Welt, je mehr du auf deinen Atem achtest und bewusst immer wieder ein paar tiefe Atemzüge nimmst.

Wie immer freue ich  mich, wenn du diese Podcastfolge mit deinen Lieben teilst, vor allem mit jemandem, der sich auch regelmäßig zu oft ärgert. Hinterlasse mir gerne eine Bewertung auf Apple, wenn dir der Podcast gefällt. Für Fragen oder Rückmeldungen zu einer Folge ist die Austauschplattform instagram: @lichtfinder24.

Deine Kerstin von Lichtfinder

Ganz neu für dich!

Herzlich willkommen zum Lichtfinder Lebensfreude Podcast – der Podcast für dich mit der Magie der Worte und  der Brückenkommunikation.

“Dieser Podcast soll dir helfen – indem du ihn regelmäßig und immer wieder hörst – dass du immer weniger Ärger und immer weniger Stress in deinem Leben hast und dich stattdessen immer mehr wohlfühlen kannst mit dir selber und mit anderen. Es geht hier ganz viel um mentale Gesundheit, die Kraft der Worte, Kommunikation, das Bewältigen von Konflikten und wie wir Menschen zusammenkommen. So dass wir uns wirklich gut miteinander verstehen, gut miteinander auskommen und uns selber gut einbringen können in Beziehungen. Die erste Folge heißt „Raus aus dem Stimmungsloch“ .

In  Folge 1 erfährst du, wer ich bin und warum ich glaube, dich aus deinem  Stimmungsloch herausführen zu können, Schritt für Schritt.

Du erfährst, was für einen schweren Weg ich gegangen bin und welche beiden Bücher bahnbrechend waren in meiner eigenen Entwicklung. Aus dieser Episode kannst du für dich vielleicht schon eine neue Haltung zum Leben mitnehmen. Ein erster Step zu deutlich mehr Lebensfreude und Wohlfühlen – mit dir selbst und in deinen Beziehungen zu anderen.

In diesem Podcast geht es um die Magie der Worte, die Kraft der Gedanken und um Brückenkommunikation. Meine “Sprachmagie” basiert auf Marshall Rosenbergs Gewaltfreier Kommunikation, Lehren aus dem NLP und der Selbsthypnose. Eine Prise Spiritualität ist auch dabei.
Es geht mir darum, einen Beitrag zu leisten zum Erhalt mentaler Gesundheit bzw. mitzuhelfen innerlich stabil und lebensfroh zu werden. Das Bewältigen von Konflikten spielt dabei eine große Rolle, nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch die eigenen inneren Konflikte betreffend.
Hast du einen Konflikt, bitte schreib mir ein paar Sätze dazu per Email auf kb@lichtfinder.com
Gerne nehme ich dein Konfliktthema zum Gegenstand einer Podcastfolge und wir gehen das zusammen an.
Lichtvolle Grüße, Kerstin Bulligan
Meine Website:
www.lichtfinder.com mit starken Blogbeiträgen unter “Leselicht”.
Du findest mich:
  • auf Instagram unter @lichtfinder24 (Mein Bloggername Kirstie Bee)
  • auf Youtube (“Mentaler Schutzschirm” Selbsthypnose zum Anhören , “Glücksspaziergang”, “Gegen den Corona Frust”)
  • auf Facebook unter “Lichtfinder”.
  • Dort kannst du auch meiner kostenlosen Lichtfinder Community beitreten.
Hier geht es zum Mentalen Schutzschirm auf YouTube: https://youtu.be/cf3XxCOxUgE

Regeln und Vorbote, MUSS  und SOLL 

Geht es dir zur Zeit auch so? Jeden Tag kommen neue Meldungen, was man nun „in der Krise“ nicht mehr darf, was alles verboten ist. Eine Beschränkung nach der anderen.

Am meisten belastend empfinde ich dann auch noch Fragestunden im Radio oder die tägliche Seite in der Zeitung, die reserviert ist für „Leser fragen – wir antworten“. Wo sich dann der Pressesprecher des Polizeipräsidiums alle zwei Tage selbst widerspricht. Am Montag hieß es noch „Nein, das Motorrad darf nicht vom Verkäufer abgeholt werden.“ Zwei Tage später wird alles revidiert. Teils schildbürgerlich widersprüchliche Regeln werden aufgestellt. In die fränkische Schweiz zum Wandern zu fahren ist nun doch erlaubt. Reines Spazierenfahren mit dem Auto? Um Gotteswillen, nein!

„Darf ich nun… oder doch nicht?“ „Nein, keinesfalls.“ Kurz darauf. „Na ja, eigentlich nicht. Denn es ist ja nicht unaufschiebbar und auch nicht lebensnotwendig.“

Was lebensnotwendig ist, wird dieser Tage von ganz oben über unsere Köpfe hinweg entschieden.

Die Angst lässt all diese Maßnahmen rechtfertigen und die Mehrheit der Deutschen scheint willig, alle Beschränkungen der Freiheit klaglos zu ertragen. Dient es doch dem Schutz unserer Gesundheit bzw. sogar des nackten Lebens.

Doch es macht etwas mit uns. Mit den einen mehr als den anderen.

Wem Freiheit und Selbstbestimmung ein wichtiges Gut war, der leidet nun definitiv mehr als derjenige, dem Sicherheit und Schutz an oberster Stelle steht. Die Angst der Mehrheit der Deutschen vor Krankheit und Tod ist offenbar groß, damit eng verbunden das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit. So wird freiwillig alles andere zurückgestellt.

Jeder, der zu Depressionen neigt, wird jedoch umso depressiver, je ohnmächtiger er sich fühlt. Je hilfloser sich der Mensch den Umständen gegenüber ausgeliefert sieht. Dieses Gefühl, nichts tun zu können, fremdbestimmt zu sein, trägt bei zu depressiven Stimmungen.

Menschen mit Depressionen fühlten sich schon vor der Krise als Opfer in ihrem Leben. Die Hände gebunden, unfähig, etwas im eigenen Leben ändern zu können, so geht es ihnen. Daher drehen sich ihre Gedanken im Kreis um all das Negative, all das Unabänderliche.  Weil es die Umstände (scheinbar) nicht zulassen. Weil der Preis für eine echte Veränderung viel zu hoch erscheint und immense Angst macht. Ein vernichtendes Gefühl. Manchmal so vernichtend, dass derjenige resigniert und verzweifelt das eigene Leben vorzeitig beendet.

Wenn er es selbst nicht tut, hilft der Körper nicht selten, durch Krankheit die Selbstvernichtung vorzeitig einzuleiten. Krebs oder Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen können die Folge sein, wenn Angst und Negativ-Programme über lange Zeit laufen. Unbewusst läuft dann im Körper ein Selbstzerstörungsprogramm ab, um dieses unerträgliche Leben endlich zu beenden.

Dass Depressionen lebensgefährlich sind wegen der Suizidgefahr, das wird mehr und mehr Leuten bekannt. Jedoch sollten auch häufige depressive Verstimmungen, dauerhafte Unzufriedenheit und Gereiztheit nicht unterschätzt werden. Denn sie schaden über kurz oder lang der Gesundheit massiv und sind deshalb tatsächlich ebenso eine Gefahr für Gesundheit und Leben.

Was können wir nun dieser Tage zur Erleichterung tun?

Was können wir tun, wenn wir die aktuellen Einschränkungen, die Polizeipräsenz und den Verbots- und Gebotskatalog als belastend bis unerträglich empfinden?

Zum einen können wir uns bewusst machen, ob wir irgendwie Einfluss nehmen können. Vielleicht über das Teilen entsprechender Beiträge für mehr Freiheit und Selbstverantwortung in den sozialen Medien. Vielleicht durch Wählen bzw. Abwählen von Parteien bei den nächsten Wahlen. Vielleicht durch großzügige Auslegung und Nutzen jeden Spielraums der noch vorhanden ist.

Da ist jedoch auch immer ein Bereich, der sich unserem Einfluss entzieht. Und genau der ist es, der uns schier verrückt machen könnte. Wenn wir es zuließen.

Denn darin liegt nun unsere Macht und unsere Freiheit. Ich denke an den Psychiater Viktor Frankl, der die Zeit im Konzentrationslager überstand, all die fürchterlichen Umstände, indem der plötzlich erkannte, dass, egal was außen herum passiert, wir immer die Freiheit haben zu entscheiden, wie wir darauf reagieren wollen: „Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen…“ „(…) In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“*

Wenn Viktor Frankl das unter den damaligen Zuständen geschafft hat, sich seiner inneren Freiheit des Denkens und Fühlens bewusst zu sein, dann können wir das heute in Corona-Zeiten auch.

Es ist schwer, noch schwerer für uns Freiheit liebende als für andere. Schwer auch, wenn wir so ein tiefes Vertrauen in uns haben, dass wir uns nicht wirklich fürchten vor Krankheit oder Tod. Wenn wir lieber leben würden in allen bunten Facetten als uns vor lauter Angst um unser Leben unter eine Glasglocke zu setzen und uns nicht mehr trauen, dieses Leben zu leben.

So können wir uns nur bewusst werden, was wir tatsächlich aktiv beitragen können zur Veränderung unseres Lebens in die gewünschte Richtung. Darüber hinaus können wir uns unserer inneren Freiheit bewusster werden als sonst. Zu denken und zu fühlen, wie wir uns fühlen wollen. Niemand kann uns diese Freiheit jemals nehmen!

So kommen wir aus der hilflosen Opferrolle heraus in die Rolle des aktiven Gestalters des eigenen Lebens. So gut es nur geht.

Zusätzliche Erleichterung kann es bringen, im Alltag zur Zeit ganz besonders auf Worte wie „muss“ und „soll“ zu verzichten und sie jedes Mal zu ersetzen durch ein „Ich entscheide mich … zu tun, weil mir … wichtig ist.“

Wenn du dieser Tage „eigentlich“ keine Maske tragen willst und dich vom MUSS erdrückt fühlst, du möchtest jedoch trotzdem nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen, dann sag dir zum Beispiel:

Ich tu das jetzt. Ich entscheide mich dafür, weil…

 …mir Harmonie wichtig ist.

…weil ich auf die Rücksicht nehme, die meinen, sie seien dadurch geschützt und sich deshalb sicherer fühlen können.

….weil ich keine Lust habe, Strafen zu bezahlen und mein Geld lieber sinnvoll ausgebe.

Die Tatsache, dass DU dich entscheidest, aus freiem Willen, WEIL, dir etwas wichtig ist. Weil etwas deinen Werten entspricht, auch das macht ein gutes Stück freier.

Atme auch immer wieder bewusst durch, gerade in diesen Tagen. Auch das ist deine Freiheit und kann dir niemand nehmen. Genieße die Leichtigkeit des Atmens und atme Freiheit und Selbstbestimmung ein mit jedem Einatmen. Und mit jedem Ausatmen, kannst du etwas Spannung loslassen…

 

Ich wünsche dir Freiheit im Herzen und im Geist.

Kerstin Bulligan @Lichtfinder

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*Viktor Frankl: „Trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager.“