Warum sind wir zu unseren Liebsten manchmal so gemein? (Teil 1)

So viele Beziehungen zerbrechen heutzutage, werden weggeworfen nach kurzer Zeit, auf der Suche nach dem Partner, der endlich besser zu einem passt. Der es schafft, uns glücklich zu machen.

Genauso viele verharren jahrelang in einer emotional abgekühlten Beziehung, in angespannter Atmosphäre. Doch woran scheitern viele Beziehungen? Oder was ist es, das uns lange unglücklich nebeneinander her leben lässt? Warum gibt es immer wieder solchen Streit, der dann stundenlanges, eisiges Schweigen zur Folge hat. Manchmal in tagelange Funkstille mündet und dabei kostbare Lebenszeit verstreichen lässt?

Dieses Thema füllt ganze Bücher, beschäftigt Paartherapeuten, Psychologen und Scheidungsanwälte. Kinder, die beim Aufwachsen ein derartiges Beziehungsklima miterleben, werden meist selbst nicht fähig, eigene beglückende Beziehungen zu leben, Konflikte friedlich zu lösen.

Ich werde dieses Thema hier nicht erschöpfend behandeln können, möchte jedoch ein paar Denkanstöße geben. Erstens haben wir natürlich von unseren Eltern, diese wiederum von ihren Großeltern und so weiter… eine bestimmte Beziehungs- und Streitkultur erlernt.

Wir haben sozusagen ein Verhaltensmuster in uns abgespeichert, das meist auf Generationen zurückgeht. Und im Ernstfall, wenn die Gefühle hochkochen, genügt ein kleiner Reiz, damit die altbekannte Reaktion ausgelöst wird. Wir werden getriggert, wie es heutzutage heißt.

Jedoch, und das ist die gute Nachricht: Du kannst diese Reiz-Reaktions-Kette unterbrechen. Du kannst die Kette der Generationen-Verhaltensmuster ab jetzt sofort unterbrechen! Du musst nicht mehr so reagieren wie bisher. – Lass das bitte mal wirken.-

Du hast nämlich die Wahl. Es ist dein freier Wille, dich ab sofort so zu verhalten, wie du gerne sein möchtest. Ein Beziehungs- und Familienklima zu schaffen, in dem du dich wohl fühlst und gerne lebst. In dem du andere so behandelst, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest. Es ist nicht ganz leicht, zugegeben.

Doch du hast ein paar Sekunden Zeit, dich neu zu entscheiden und dein Verhalten ab sofort auf Frieden und Verbundenheit zu programmieren – wenn du das möchtest! Es ist diese Lücke – neudeutsch GAP- zwischen Reiz und Reaktion. In genau dieser Zeit, wenn du sie bewusst wahrnimmst, kannst du dich neu orientieren. Hier findet Lernen und Entwicklung statt.

Worauf ist dein Fokus in deiner Familie, deiner Partnerschaft, gegenüber deinen Kindern? Siehst du sie als Menschen mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen? Kannst du noch die guten Dinge sehen, die euer Miteinander wertvoll machen? Weißt du noch, warum ihr euch füreinander entschieden habt?

Oder siehst du den anderen zur Zeit nur noch in seiner Rolle? Darin, was er eigentlich für dich leisten müsste, um dir zu gefallen, um deiner Liebe wert zu sein? Das wird nicht funktionieren. Wer möchte schon geliebt werden nur für seine Leistung? Da geht ganz schnell das Gefühl füreinander verloren. Bis zum Kleinkrieg in der eigenen Familie.

Und obwohl wir es immer und immer wieder erleben, dass es uns nicht glücklich macht, ändern wir  – …nichts!

Wir warten nur darauf, dass sich der Partner endlich ändert, oder unser Kind. Wenn der andere nur mal das und das täte oder soundso wäre… ja dann… Wir können natürlich weiter darauf warten, Tag für Tag, Jahr um Jahr. Und die anderen über unsere Zufriedenheit entscheiden lassen. Damit geben wir ihnen und nur ihnen die Macht über unser Glück.

Wenn du das nicht abwarten willst, dann frag dich mal: Was ist mit dir selbst? Wo ist DEIN Anteil?

Wenn einer in der Beziehung/Familie sich ändert, verändert sich das ganze System!

Das ist eine altbekannte Tatsache aus der systemischen Psychologie. Also, wie wunderbar: wir haben tatsächlich einen größeren Einfluss, als wir vielleicht denken. Warum nicht bei uns selbst anfangen? Und sehen, was passiert.

Freundlich, höflich, zuvorkommen, liebevoll, das Positive sehen und ansprechen…wann haben wir uns das letzte Mal so unseren Lieben gegenüber benommen? Wie man in den Wald hineinruft… ja, tatsächlich! Was, wenn es funktioniert?

Es ist in Wirklichkeit so, dass ganz viele Menschen den eigenen Partner, die eigenen Kinder so behandeln, wie sie niemals – und wirklich NIEMALS!- ihren besten Freund behandeln würden!

Und selbst würden sie so auch nicht mit sich sprechen lassen wollen. Beurteilend, verurteilend, moralisierend, im Befehlston, fordernd, erpressend.  Genau so sieht es in vielen Familien und Partnerschaften aus.

Warum also so ekelhaft und gemein?

Weil wir uns der anderen viel zu  sicher sind. Den ganzen Tag in der Arbeit oder vor Freunden haben wir „eine Rolle gespielt“, so denken wir. Jetzt wollen wir uns zu Hause mal richtig „gehen lassen“ können. Wir selbst sein. Aha…. Mögen Sie sich denn so, wie Sie da manchmal sind? Bist du wirklich so – oder ist das nicht nur deine frustrierte, schlechteste Seite, die du zu Hause offen zur Schau stellst?

Wir tun dann einfach so, als wären diese lieben Menschen alle unser Eigentum, über das wir einfach verfügen dürften. Uns aufführen, wie uns eben gerade danach ist. Doch halt!

Jedes einzelne Mal wird dabei „Porzellan zerschlagen“ und die Liebe zerbröckelt jedes Mal wieder ein bisschen mehr, bis nichts mehr davon da ist. Doch wieso glauben wir, dass wir das Recht hätten, den anderen so zu behandeln?

Verschließen wir die Augen, dass auch wir eines Tages allein dastehen könnten, wenn wir so weitermachen? So viele Scheidungen und Trennungen außen herum. Aber UNS, nein, uns würde das nicht passieren! Doch glücklich sind wir trotzdem nicht.

Also lieber Verharren in der Sicherheit dieser gefühlskalten Beziehung. Nur zu! Es ist DEINE Entscheidung. Und glaub mir, nicht der neue Partner bringt das endlich ersehnte Heil. Sondern DEINE Einstellung. Deine innere Haltung. Der Wille zur wertschätzenden, friedvollen Partnerschaft.

Es ist vielleicht ein neuer Pfad, auf dem du dich bewegst, womöglich als Erste/Erster in deiner ganzen Ahnenreihe. Doch das ist es wert!

Betrachte deinen Partner und auch deine Kinder als Geschenk.

Als jemanden, der freiwillig und gerne bei dir sein möchte. Und dann behandle sie auch so. Mit Freundlichkeit, Höflichkeit, Angeboten, Einladungen und ganz viel Großzügigkeit.

Das wichtigste ist der Respekt voreinander. Das Berücksichtigen der Tatsache, dass der andere genauso Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse hat. Dann, und nur dann, kann die Liebe wieder wachsen.

PS: Konflikte gibt es immer, auch in guten, funktionierenden Beziehungen. Wie du sie friedlich und doch sehr klar ansprechen kannst (ohne Porzellan dabei zu zerschlagen!), das darfst du mich gerne fragen. Schick mir eine E-Mail! Und nun viel Spaß beim Neu-Entscheiden für erfüllende, schöne Beziehungen in deinem Leben!

              Deine Kerstin Bulligan, Lichtfinderin

PS: Es gibt eine Fortsetzung zu diesem Artikel als Podcast (Folge 58). Unten der Link zum Hören. Hier der Link zu Teil 2 im Blog: (Klick)

  • In meinem Podcast bekommst du wertvollen Input für ein friedlicheres Miteinander.
  • Hier geht es zum Lichtfinder Lebensfreude Podcast auf Google Podcasts, da kannst du kostenlos direkt reinhören. Natürlich auch auf Spotify (free) und fast allen Podcast Apps.

 Übrigens: Dein Besserfühlen, dein Beziehungsglück und der Frieden in dir – alles beginnt mit deinen Gedanken. Deshalb hier der unerlässlich wichtige Mini-Kurs, um deine Gedanken FÜR dich statt gegen dich arbeiten zu lassen. Kostenfrei, 4 Tage lang eine E-Mail in deinem Postfach mit Link zu den kurzen Videos. Weitersagen…

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15 Kommentare
  1. Karina
    Karina sagte:

    Danke für den Bericht, jedoch kann ich das nicht befürworten. Umso netter, freundlicher man ist ,umso mehr wird man doch ausgenutzt. Ich schlage den Vorschlag ignorieren vor, Kopfhörer rein und sich die schlechte Laune und Vorwürfe des Partners nicht mehr anzuhören und wenn man die Möglichkeit hat, einfach zu verschwinden, bis er es begreift. Aber warum sollte ich als einzige nett sein? Das hat keinen Sinn..

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  2. Sara
    Sara sagte:

    Hey Kerstin, ich kenne das gut.
    Ich fühle mich oft so, als würde mein Partner mich auflaufen lassen. Er ist eine sehr provokante Persönlichkeit, das schätze ich meist auch an ihm, aber manchmal kann es so anstrengend werden. Ich muss mit meiner Fehler bewusster werden und sie auch einsehen und mich entschuldigen, das weiß ich. Allerdings habe ich in solchen Situationen oft das Gefühl, dass er mich absichtlich ins Messer rennen lässt, stellt mir weitere Fragen, die mich in Erklärungsnot bringen und macht mich dann aber dumm an, dass ich weiter diskutiere, statt mich einfach zu entschuldigen. Ich fühle mich manchmal so in die Enge gedrängt, als ob nichts was ich tue richtig ist. Ich weiß aber, dass ich schon am Kernpunkt der Diskussion und eines Streits etwas anders machen müsste, zb mich für ein Missverständnis entschuldigen müsste, damit es gar nicht erst weitergeht. Es ist so so schwer genau an der Stelle reflektiert zu sehen und anders zu handeln, sich nicht zu rechtfertigen, sondern Einsicht zu zeigen und den Streit in der Glut zu ersticken. Hast du einen Tipp für mich? Er ist abgesehen von solchen gnadenlosen Situationen ein wunderbarer Partner, immer für mich da und sehr rücksichtsvoll und zuckersüß, ich will ihn nicht verletzen und nicht verlieren. Aber ich fühle mich auch langsam sehr dumm, wenn wir jede Woche streiten und ich am Ende immer Entschuldigung sage, aber sich nichts ändert.

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    • Kerstin Bulligan
      Kerstin Bulligan sagte:

      Hallo liebe Sara,
      tut mir leid, dass ich so spät antworte. Wofür genau hättest du gerne einen Tipp?
      Ich lese, dass du ihn als „gnadenlos“ beschreibst einerseits und „zuckersüß“ andererseits. Das klingt ziemlich manipulativ seinerseits.

      Bisher scheinst du hauptsächlich deine Verantwortung und deinen Anteil am Streit zu sehen. Das ist einerseits wichtig und wertvoll, gleichzeitig ist es ein „Spiel“, das beide spielen.

      Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: hör auf, „Schuld“ bei dir zu sehen. Lerne, auf deine Gefühle und Bedürfnisse zu achten und gesteh sie dir zu. Sie dürfen sein. Lass die Erwartungen deines Partners auch mal bei ihm. Und gib dir selbst genug Wertschätzung. Im Streit: ATMEN, Auszeit nehmen? Was triggert dich so, was triggert ihn? Melde dich gerne für ein Zoom-Coaching. Den Preis der 1. Sitzung kannst du wählen.

      Alles Liebe für dich, Kerstin

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    • Karina
      Karina sagte:

      Hallo Sarah, das klingt, als seist du die einzige, die sich Gedanken macht und Mühe gibt. Außerdem erkenne ich, dass er dir für vieles die Schuld zuweist und du am Ende selbst denkst, du seist alles schuld. Es sind immer zwei schuld. Auch er hat seine Fehler. Wenn er das nächste Mal dir die Schuld gibt, sage ihm doch, er soll erst mal bei sich anfangen. Lg

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  3. Sarah
    Sarah sagte:

    Hallo Kerstin
    Mein Partner und ich streiten sehr häufig, ich bin der Grund. Ich denke schlecht von ihm, will das Gute kaum sehen, rede für ihn, denke für ihn und mache ihm nur vorhaltungen…ich liebe ihn und er mich, sonst wäre er längst nicht mehr Bei mir…doch ich bekomme es nicht hin, mich zu ändern.. Auf seine Wünsche und Bedürfnisse nach Ruhe einzugehen nachdem wir wieder gestritten haben…ich kann dann nicht aufhören und rede immer weiter auf ihn ein…hast du einen tipp was ich tun kann ohne ihn zu verlieren. ?

    Antworten
    • Kerstin Bulligan
      Kerstin Bulligan sagte:

      Hallo Sarah, da triggert dich scheinbar einiges und du möchtest an deinem Konfliktverhalten etwas ändern. Lern dich selbst kennen und hol dir Hilfe zur Veränderung deiner Verhaltensmuster. Es gibt Gründe, warum du dich so verhältst. Die wollen gelöst werden. Die Ursachen liegen vermutlich in dir drin. Vielleicht ist aber auch dein Partner nicht wirklich der passende für dich? Vielleicht ist da viel Frust außenrum in deinem Leben? Das gilt es herauszufinden. Mehr gerne über Telefon/ Zoom. Alles Liebe, Kerstin

      Antworten
  4. Molly
    Molly sagte:

    Liebe Kirstie,

    meine Ehefrau Barbara und ich sind seit 7 Jahren zusammen und wir lieben uns wie am ersten Tag … aber wenn wir uns streiten (und das wirklich immer über Sinnlosigkeiten), dann fliegen die sprichwörtlichen Fetzen … es wird geschrien, mit Dingen geworfen, beleidigt und Türen geknallt … innerhalb kürzester Zeit ist der Streit dann vorbei und wir sinken uns bitterlich weinend in die Arme … vollkommen verzweifelt darüber, dass wir schon wieder so miteinander umgegangen sind und unsere cholerischen Charaktere nicht unter Kontrolle hatten … ich möchte diesen Zustand UNBEDINGT ändern, weil sie die Liebe meines Lebens ist … was kann ich konkret tun? Bitte hilf mir!

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    • Kerstin Bulligan
      Kerstin Bulligan sagte:

      Liebe Molly,
      verstehe ich gut, dass du das ändern möchtest. Impulsive Menschen fühlen sich oft ihren eigenen Gefühlen ausgeliefert. Es scheint aus dem Nichts zu kommen, man reagiert über und hinterher ärgert man sich über sich selbst. Und das ausgerechnet bei den Menschen, die einem am wichtigsten sind… Diese Muster, die da vom Stapel losgehen, haben sich in der Regel über längere Zeit aufgebaut.

      Was hilft? Konsequente Weiterentwicklung und Arbeit an der eigenen Persönlichkeit. Lernen, mit Konflikten souverän umzugehen. Das Herausfinden der eigenen Trigger, Unterbrechen von Denk- und Verhaltensmustern.

      Ich kann dir Coaching Begleitung anbieten. Erste Erfolge können sich bald zeigen. Es will jedoch geübt und angewandt werden, bis neues Verhalten wirklich integriert ist. Eine regelmäßige Übungsgruppe in Gewaltfreier Kommunikation bzw. Brückenkommunikation wäre sehr empfehlenswert. Ich habe vor, online eine zu starten. Mach doch mal ein kostenloses Erstgespräch mit mir aus.
      Herzgrüße, Kerstin (mein Bloggername war früher „Kirstie“)

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  5. Alexandra
    Alexandra sagte:

    Mein Bruder hat einmal gesagt, dass er sich mit mir ja keine Mühe geben muss, weil ich immer da sein werde. … Jetzt haben wir wirklich sehr viel Porzellan zerschlagen; er möchte so tun als wäre nichts gewesen, und ich hab das Gefühl ich möchte nicht, es geht nichts mehr. … Der Text trifft das gut.

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    • Kerstin Bulligan
      Kerstin Bulligan sagte:

      Hallo Alexandra,
      danke für dein Feedback. Einfach so weitermachen wie bisher ist sicherlich keine gute Idee. Dann wird der Ärger nur zugedeckt und kann unter der Decke immer weiter schmoren. Ansprechen wäre der richtige Weg. Am besten geht das in den vier Schritten der Brückenkommunikation. Schau dir dazu gerne meine Beiträge im Blog an. Ich helfe auch am Telefon/Zoom, schwierige Gespräche vorzubereiten. Es geht dir um Wertschätzung und Respekt, richtig?
      Alles Liebe, Kerstin

      Antworten
  6. Denis Babakin
    Denis Babakin sagte:

    Hi Kirstie,
    Ich fand den Text sehr gut geschrieben…. Ich selbst tuhemuch oft schwer bestimmte Themen auf Papier darzustellen….
    Auf meiner Seite würde ich dennoch gerne viele solcher Artikel veröffentlichen….. Wenn du Interesse hast dann melde dich bei mir….. Selbstverständlich würde dein Name und auch Verlinkung zur deiner Seite unter jedem deiner Blogbeiträge stehen…

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    • Kerstin Bulligan
      Kerstin Bulligan sagte:

      Danke für deinen Kommentar. Hast du schon gelernt, deinen Ärger so auszudrücken, dass sich die Luft klärt und gleichzeitig die Verbindung gestärkt wird?

      Antworten
      • Entlein
        Entlein sagte:

        Hallo dein Text passt so super. Ich bin immer so schnell gereizt und mecker sehr viel. Ich werde so schnell wütend . Ich mag diese Seite gar nicht an mir . Ich will es unbedingt ändern und schaffe es einfach nicht.

        Antworten

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