Selbsthypnose lernen@canva

Ich arbeite mit Hypnose, einer Methode, die für Neulinge immer wieder etwas Überzeugungsarbeit braucht. Denn HYPNOSE ist NICHT was zu DENKST.

Du kennst sie schon längst, warst dir dessen nur noch nie bewusst.

Es ist ein ganz wundervoller Weg zu besseren, wohltuenden Denk-, Fühl- und Verhaltensgewohnheiten. 

Hypnose? So was Seltsames!

Das dachte ich auch – bis im Sommer 2017, als ich sie zum ersten Mal im Rahmen eines NLP Seminars (Neurolinguistisches Programmieren – die Kunst der psychologischen Veränderungsarbeit) kennenlernte.

Im Sitzen, draußen im Park, veränderten wir in Zweierteams innerhalb von 15 -30 Minuten unsere belastende Erinnerungen – so dass sie sich völlig neutral anfühlten. Wir pushten die guten Gefühle hoch. Selbstvertrauen hoch 10, ganz ohne Drogenerfahrung, wow!

Und ich merkte: Das ist ja ganz anders, als ich mir Hypnose vorgestellt hatte. Bis dahin hatte ich mich auch nie dafür interessiert. Es war mir irgendwie fremd und unheimlich vorgekommen. Jedenfalls nichts für mich.

 

Mehr als positives Denken

Doch jetzt: es ist wie ein Spiel, auf das wir uns einlassen. Aus dem Wunsch heraus: Ich will mich gut fühlen!Und es ist so einfach, sehr vertrauensvoll und gut.

Hypnose ist wirklich eine fantastische Methode, die noch kaum einer für sich entdeckt hat.

Jeder an Persönlichkeitsentwicklung Interessierte kennt „positives Denken“ und „Affirmationen“.

Doch beim positiven Denken wiederholt man Tag für Tag fleißig den Satz für die gewünschte Veränderung „Ich bin schlank und attraktiv.“ „Ich nehme ab.“ „Ich bin selbstsicher und stark.“ – und dabei kommt es einem eigentlich wie Verrat an sich selber vor. Nach dem Motto: So ein Krampf! Das glaube ich doch selbst nicht.

Im Zustand der Hypnose („Trance“) sinken gute Sätze für gewünschte Veränderungen (sogenannte „Suggestionen“) dahin, wo sie wirklich wirken: in unser Unterbewusstsein.

Dieses ist das Zentrum für unsere Gewohnheiten. Hier sind auch alle Gefühle abgespeichert, die mit bestimmten Situationen oder Ereignissen zusammenhängen.

Unser Unterbewusstsein hält uns in alten Mustern fest, weil sie irgendwann mal funktioniert haben. Weil es uns helfen will, schützen will.

 

Hinderliche Muster und Gewohnheiten

Wenn diese Muster nun aber nicht mehr hilfreich sind für den Erwachsenen im Hier und Jetzt, dann ist es schwer, sie wieder loszuwerden. Außer, man spricht dabei das Unterbewusste direkt an und transformiert sie in dienliche, hilfreiche Muster.

Kurz gesagt: In Hypnose sind Veränderungen möglich von Gefühlen und Gewohnheiten, die sonst nur schwer zugänglich sind. Probleme werden an der Wurzel ihres Entstehens verändert, nicht nur oberflächlich zugedeckt.

So manche Medikamente oder oberflächlichen Therapien wirken eher wie ein Pflaster auf der Ölstandanzeiger des Autos, wenn sie rot leuchtet.

Es wird nicht das aufgefüllt, was wirklich gebraucht wird. Dabei braucht es genau das, um in die Kraft zu kommen, in die positive Lebensenergie.

In Hypnose füllen wir auf, was gebraucht wird.

 

Therapeutische Hypnose /Hypnose-Coaching ist keine Bühnenhypnose!

Mit Bühnenhypnose und scheinbar willenlosen Menschen, die sich auf der Fernsehbühne in ein gackerndes Huhn verwandeln haben Hypnose-Coaching und Hypnosetherapie rein gar nichts zu tun.

Diese Menschen aus dem Publikum wurden vorher sorgsam ausgesucht. Der Hypnotiseur ist ein guter Menschenkenner. Er wählt nur Menschen mit hoher Suggestibilität, d.h. Menschen, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit leicht beeinflussbar sind.

Bühnenhypnose funktioniert auch nur, wenn der- oder diejenige wirklich Lust darauf hat, etwas auszuprobieren und einfach alles mitzumachen. Das geht so nicht bei jedem Menschen.

 

Was ist eine Trance?

Eine leichte bis mittlere Trance ist ein natürlicher Zustand, in den wir täglich mehrmals kommen, ohne es zu bemerken.

  • Beim Schauen eines spannenden Filmes vergessen wir die reale Welt um uns herum – eine Trance.
  • Beim Einschlafen beim Aufwachen jeden Tag ist dieser sanfte Übergang ein Trancezustand.
  • Beim sinnierenden Schauen/Starren aus dem Fenster oder auf irgendeinen Punkt….sind wir in eine nachdenkliche Trance versunken.
  • Trance ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit – in die innere Welt. Der Fokus geht auf die Worte der Hypnotiseurin und auf den eigenen Körper, z.B. die Atmung. Auch innere Bilder können im Zentrum der Aufmerksamkeit sein, Farben, Gefühle.
  • Trance ist wie eine geführte Meditation, nur ganz individuell für dich und dein Thema – und durchaus ein oder mehrere Level tiefer – je nach Erfahrung und Übung damit.

 

Wie geht eine Hypnose-Sitzung?

  • Man lässt sich ganz einfach von Worten in einen wunderschönen Zustand führen, in dem das Unterbewusstsein sich geöffnet hat für die guten Veränderungen.
  • Im Sitzen, im Liegen, ganz egal.
  • Eine leichtere Trance ist sogar im Stehen möglich.

 

Muss ich dabei in einen Schlafzustand fallen?

Nein. Auch wenn das Wort „Hypnos“ aus dem Griechischen „Schlaf“ bedeutet, so ist Trance bzw. Hypnose kein Schlaf. Es ist auch nicht unbedingt Entspannung dazu erforderlich. Fokus, ja, nach innen.

Für die meisten gewünschten Veränderungen genügt eine leichte Trance.

 

Jeder Mensch ist täglich in Trance

Ein leichte Trance – das ist ungefähr so, wie wenn man eine längere Zeit eine langweilige Autobahnstrecke fährt und am Ende nicht mehr weiß, wie man die letzten 30 km weiter gekommen ist. Das Unterbewusste hatte einfach übernommen, das Bewusste war schon irgendwo zu Hause oder noch in der Arbeit oder mit Plänen beschäftigt für den nächsten Tag.

 

Der Klient/die Klientin macht die Vorgabe

Therapeutische Hypnose oder Hypnose Coaching wird immer nach Auftrag gemacht. Der Klient gibt das Thema vor. Nur zu diesem Thema wird zusammen gearbeitet. Das Ziel wird gemeinsam so definiert, dass es auch erreicht werden kann.

 

Kann mir Hypnose mit meinem Thema helfen?

Vermutlich ja. Denn alle Problemthemen, die Menschen beschäftigen, haben mit dem Denken, mit Gefühlen und Verhaltensweisen zu tun – und ganz oft auch mit Beziehungen (zu sich selbst und zu anderen).

Und bei all diesen Themen ist das Unterbewusstsein stark beteiligt. Deshalb wäre die Aufzählungsliste lang.

Schlechte Gewohnheiten aller Art: zu viele Süßigkeiten, Rauchen, Streitsucht, chronisch miese Laune bis hin zur Depression, Trennungsschmerz, Wut auf jemanden, die nicht vergehen will, Schuld- und Scham-Themen und vor allem Alltags-Ängste und Sorgen, die das Leben schwer machen. Besonders verblüffend und schnell wirken hypnotische Techniken bei speziellen Phobien. Mit gewöhnlich anhaltendem Effekt.

Achtung: nur mit Heilerlaubnis ist klinisch-medizinische Hypnose zur speziellen Therapie diagnostizierter Krankheitsbilder möglich (und damit Abrechnung über eine Kasse).

Hypnose Coaching kann keine Therapie oder tatsächlich erforderliche Medikamente ersetzen.

Nicht-medizinische Hypnose kann jedoch Krankheiten wirkungsvoll begleiten, in Abstimmung mit den Ärzten oder Therapeuten.

Und sie ist unendlich wertvoll für:

  • Krisen und schwere Lebensmomente (z.B. nach Trennung oder Verlust)
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • bessere Beziehungsfähigkeit.
  • unliebsame Gewohnheiten in hilfreiche verwandeln
  • die besseren Gefühle:)))

 

Funktioniert das bei mir?

Sie funktioniert bei jedem, der sich freiwillig darauf einlassen möchte und aktiv mitarbeiten will.

Es braucht keine besonderen Voraussetzungen, mit ganz wenigen Ausnahmen sind fast alle Menschen in Hypnose zu führen, also in eine leichte bis mittlere Trance, was ausreicht für die meisten gewünschten Veränderungen.

Mit zunehmender Übung geht es leichter, schneller und tiefer in diesen Zustand zu gleiten und es ist möglich, ihn mit Ankerwörtern für sich selbst herzustellen, um positive Veränderungen aufrecht zu erhalten (z.B. bei chronischen Schmerzen).

Diese Selbsthypnose zu erlernen geht unkompliziert und ist sehr praktisch, denn manches ist eben nicht gleich mit einer Sitzung weggezaubert.

 

Muss ich die Kontrolle abgeben?

Nein, du darfst die Kontrolle immer behalten. Du kannst dich jedoch entscheiden, sie für eine Weile abzugeben und deine Bewusstsseinsstufen die Arbeit erledigen zu lassen, mit Hilfe und unter Anleitung des Hypnotiseurs deines Vertrauens.

Es gibt auch die Schutzformel, dass nur das in dein Unterbewusstes hineinsinkt, was du brauchen kannst und was dich weiter bringt bei deiner Entwicklung.

 

Es ist immer deine Entscheidung

Was du zulässt oder nicht ist und bleibt zu jedem Zeitpunkt deine Entscheidung. Dein Bewusstes würde sich jederzeit zuschalten, wenn der/die Hypnotiseur/in von dir etwas verlangen würde, was du nicht mit deinen ethisch-moralischen Werten auch im vollen Wachzustand tun oder sagen würdest.

Ich bitte dich, dich zu entscheiden, meinen Worten und Anweisungen genau zu folgen.

Wenn du dein gewünschtes Ergebnis möchtest, entscheidest du dich einfach, mitzumachen und zuzulassen, dass dein Unterbewusstes und andere Bewusstseinsebenen die Arbeit für dich tun dürfen.

 

 

Hypnosesitzung, danach transformiert und geheilt?

Fast 😉  …wenn:

  • du dich entscheidest, dass es wirken darf.
  • du das Ergebnis behalten möchtest.
  • du auch im Alltag ein paar Erinnerungshilfen und Übungen durchführst, um die neue Gewohnheit zu festigen und wirklich zu verinnerlichen für einen bleibenden Effekt.

 

Wie viele Sitzungen sind nötig?

3 Sitzungen in der Regel für ein Thema, manchmal auch 6 bzw. zusätzliche Coaching Sessions  (60-90min.) mit Auffrischungshypnosen oder anderen emotionsverbessernden Techniken.

Sehr spezifische Themen lassen sich manchmal auch in 1-2 Sitzungen lösen. Jedoch ploppen in der Regel andere zusätzliche Themen auf und dann ist es ratsam, gleich mehr im Paket zu buchen.

Es kommt auf das Thema an, auch wie lange es schon vorher existiert hat. Und vor allem kommt es auf die innere Bereitschaft an, Veränderungen zuzulassen. Doch auch daran können wir arbeiten und tun das auch.

 

Was macht Hypnose so wirkungsvoll?

Im Vergleich zu anderen Veränderungsmethoden geht nichts so schnell und so tiefgreifend wie im Zustand der Hypnose.

Vergleich: mindestens 50 Sitzungen tiefenpsychologische Psychotherapie hatten nicht annähernd den Effekt wie wenige Hypnose Sitzungen. Wie viele Leute gehen jahrelang zum Therapeuten und wissen danach nur, dass die Eltern an allem Schuld sind;)

 

Warum ist Veränderungs-Hypnose so teuer?

Der Preis für ein Sitzungspaket ist durchaus hoch, denn die Klienten kommen nicht über 1-2 Jahre mit demselben Thema zur Behandlung, sondern nur einen Bruchteil davon, bei ca. 6 Sitzungen.

Hypnosetherapie ist mittlerweile wissenschaftlich anerkannt. für medizinische Probleme und chronische Krankheiten gibt es auch ärztliche Hypnosetherapeuten. In diesen Fällen werden Kosten von den Kassen übernommen, doch die Frage der Übernahme muss man bitte selbst im Einzelfall recherchieren.

Es macht jedoch durchaus Sinn, die Kosten selbst zu übernehmen. Denn dadurch wird die Wertigkeit dieser Arbeit auch dem Kopf des Klienten bewusst, was sehr zur positiven Veränderungsbereitschaft beiträgt.

 

Hypnose umgeht den kritischen Faktor des Bewusstseins

Denn der größte Feind für Veränderung ist unser Bewusstsein, das im Ego verhaftet lieber im gewohnten Elend bleibt als sich der Unsicherheit von Veränderung auszusetzen.

Milton H. Erickson: „Wenn nichts anderes wirkt, wirkt Hypnose.“ Sie funktioniert bei jedem, der sich darauf einlassen möchte und aktiv mitarbeiten will.

Das mag wie Magie anmuten und im Vergleich zu anderen Methoden ist es auch magisch. Die eigene Verantwortung darf jedoch auch hier nicht an der Tür der Hypnosepraxis abgegeben werden.

 

Nichts geht ohne Mitarbeit

Mitarbeit ist wichtig. Ohne die Entscheidung des Klienten und seinen Willen, beizutragen und weiter dran zu bleiben, geht es nicht.

Alle Hypnose ist letztendlich Selbsthypnose.

Denn die Bilder oder Szenen im Kopf oder die Empfindungen macht sich jeder Klient selbst. Das kann kein Hypnotiseur für ihn abnehmen.

Der Coach oder Therapeut ist wie immer „nur“ der verantwortungsvolle Begleiter, der Wegbereiter, der sozusagen das Pferd zur Tränke führt. Trinken muss es selber, wenn es seinen Durst löschen will;)

 

Ruhig Blut…

Wenn etwas Negatives  gelöst wird, entsteht sozusagen eine Lücke und es braucht stattdessen etwas Positives.

Würde man nur eine Angst „nehmen“ und die Sitzung beenden, so würde sich wahrscheinlich eine neue, andere Angst bilden. Deshalb „nehmen“ wir gar nichts sondern lassen den Menschen selbst transformieren, wandeln in das, was er braucht, was hilfreich ist.

Übrigens: Eine gesunde Restangst ist durchaus sinnvoll zu behalten. (beim Autofahren, vor Hunden etc.)

Es braucht also an der Stelle der Angst das positive Gegenstück: Vertrauen, Zuversicht, Sicherheit.

Durch Transformation verändert sich die Beziehung zu einem Thema: die Sichtweise, die Fühlweise und dadurch die Verhaltensweise.

Du kannst also nur gewinnen: die guten Gefühle bzw. das, was dir weiterhilft.

 

Wann willst du die Veränderung zum Positiven?

Melde dich hier an für eine kostenfreie Erstberatung von da. 20 min. und ich sage dir, ob ich dir mit deinem Thema meiner Erfahrung nach gut weiterhelfen kann.

 

Hypnose ist Vertrauenssache

Gerne bin ich die Hypnotiseurin deines Vertrauens und begleite dich zu wirklich erstaunlichen Veränderungen. Immer mit deiner Mithilfe, versteht sich.

Kerstin Bulligan Hypnose

 

Online über Zoom in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Oder vor Ort in meiner Praxis in Störnstein bei Weiden in der Oberpfalz.

 

!Vorteil bei Praxen mit Selbstzahlern: keine langen Wartezeiten!

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